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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (475)

Ich begrüße das Brautpaar,
Mein Gruß gilt auch den Trauzeugen und die Hochzeitsgäste

Sehr geehrtes Brautpaar,

 Ein Mensch für sich allein ist nichts – Zwei Menschen die zusammengehören sind eine ganze Welt!

Ich schließe mich allen besten Wünschen an, die Sie heute entgegengenommen haben und lege meine von Herzen kommende Glückadresse noch obenauf.

Nicht mehr in den Jahren des Überschwangs fühlen sie sich bewogen, eine Lebensgemeinschaft zu begründen. Sie kennen das Leben von seinen schönen Seiten, haben aber sicher auch schon manch harte Stunde erlebt. Umso überlegter, umso abgewogener ist ihr heutiger Schritt, umso ernster ihr Wille, der sie heute hierher geführt hat.

An erster Stelle steht das Bekenntnis der Liebe zueinander. Sie wollen miteinander ihren dritten Lebensabschnitt leben, ihre gemeinsame Zeit gestalten und erleichtern.
Gemeinsam alt werden ist eine neue Form des Lebens und der Entwicklung. Dem äußeren Verengen , ein inneres Erweitern entgegenzusetzen.


Jetzt ist das J e t z t und das gemeinsame Erleben und Genießen, ein Ja-Sagen zu dem jetzt gelebten Leben.

In wenigen Minuten entscheiden Sie sich mit dem bedeuteten Wörtchen JA für immer füreinander.
Dieses einfache Wörtchen JA das Sie sicherlich sehr oft gesprochen haben, ist gerade in diesem Augenblick schicksalhaft beginnend und bringt eine Veränderung für Ihr weiteres Leben.

Das JA stellt einen Wendepunkt dar. Aus einem ICH und DU wird ein WIR.
Es gilt für den Partner das Beste zu geben und erhält dafür das Kostbarste, was es im Leben überhaupt gibt, nämlich einen geliebten Menschen, einen Kameraden ------ einen Freund.

 Ich bitte nun das Brautpaar und die Trauzeugen sich von ihren Plätzen zu erheben.

Und nun will ich an sie die Frage stellen, eine Frage die Ihr weiteres Leben einschließt, eine Frage die Sie mit den Lippen beantworten, aber mit dem Herzen und dem Willen zum gemeinsamen Leben wahr machen müssen.

Ich frage Sie, sehr verehrter Herr …………….. ist es ihr freier Wunsch und fester Entschluss mit Frau …………….. die Ehe einzugehen, dann antworten sie mit einem deutlichen JA

Ebenso frage ich Sie, sehr verehrte Frau ……………, ist es ihr freier Wunsch und fester Entschluss mit Herrn ………….. die Ehe einzugehen, dann antworten Sie mit einem deutlichen JA

Aufgrund Ihrer beiden Ja Worte stelle ich Kraft meines Amtes fest, dass sie rechtmäßig verbundene Eheleute sind.

Als äußere Anerkennung ihrer Verbindlichkeit, bitte ich sie die Ringe zu wechseln


Anlässlich Ihrer Eheschließung wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde Ihnen nun diesen Eintrag auszugsweise vorlesen:


Datum des Hochzeitstages einsetzen
Herr ………….. und Frau ……………… erschienen heute zur Eheschließung vor der unterzeichneten Standesbeamten

Der Standesbeamte fragte beide einzeln und nacheinander, ob Sie die Ehe miteinander eingehen wollen.
Die Frage wurde mit Ja beantwortet und der Standesbeamte sprach aus, dass sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind.

Als Zeugen waren anwesend:


Die Eheschließenden haben den Familiennamen des ……… als gemeinsamen Familiennamen bestimmt.

Ich bitte nun das Neuvermählte Paar und die Trauzeugen, diesen Eintrag mit Ihren Unterschriften zu ergänzen:


UNTERSCHRIFT:

Verehrtes Brautpaar
Der Ring am Finger soll für sie eine neue Lebensperspektive im gemeinsamen weiter wandern auf einem für sie unbekannten Weg sein und sie immer begleiten. Gehen sie weiter, liebes Brautpaar im Gleichschritt durch das Leben.


Ich gratuliere Ihnen, zu Ihrem Entschluss dass sie Ihren Lebensabschnitt gemeinsam gehen und wünsche Ihnen als Vertreter der Gemeinde (oder Stadtgemeinde) von ganzem Herzen alles Gute und möge dieser heutige Tag das erste Glied einer endlos langen Kette glücklicher Tage für Sie werden.

In diesem Sinne schließe ich nun Ihre Trauung und beginnen Sie mit dieser Stunde eine glückliche Ehegemeinschaft.


Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit



 
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