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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (482)

Sehr geehrte Frau..,
sehr geehrter Herr...,

Sie sind heute gemeinsam mit Ihren Gästen in unser schönes Standesamt der Stadt ....... gekommen, um ein Fest einzuleiten, nämlich Ihre Eheschließung.

Ich darf Sie und Ihre Gäste noch einmal ganz herzlich hierzu willkommen heißen.

Heute ist für Sie alle ein ganz besonderer Tag, denn eine Eheschließung ist ja schließlich nichts Alltägliches, sondern etwas zum Feiern und ich als Ihr Standesbeamter werde heute öffentlich feststellen und beurkunden, das Sie mit dem Ja-Wort rechtlich verbundene Ehegatten sind.

In Ihrem Herzen haben Sie wohl schon früher zueiander \"JA-gesagt\", und so geben Sie einander in ein paar Minuten das Versprechen, miteinander durchs Leben zu gehen, die Freuden zu teilen, Kummer und Sorgen miteinander zu tragen.

Ab heute legen Sie also \"ganz offiziell\" Ihren ferneren Lebensweg gemeinsam zurück.

Sie werden Höhen und Tiefen im Leben gemeinsam erleben und durchstehen und auch den ganz normalen Alltag zusammen verbringen.

Ihr Ziel wird sein, so denke ich, sich gegenseitig zu unterstützen, zusammen die Gegenwart zu gestalten und die Zukunft zu planen.

Sicher haben Sie Erwartungen in Ihre Ehe gesetzt, die darauf beruhen, dass Sie sich schon recht gut kennen. Sie haben sicher auch große Hoffnungen, wie alle Menschen, die sich ihr Glück von einer guten Ehe versprechen. Und vielleicht haben Sie auch schon mal darüber nachgedacht, wie Sich Ihr Glück und Ihre stabile Beziehung am besten erhalten können.

Denn Ihre Liebe und die Ehe, die Sie heute eingehen, sind etwas \"Kostbares\". Etwas, das Sie schützen und bewahren sollten.


Ich denke, Sie haben bestimmt Ihre ganz persönliche Vorstellung darüber, wie Ihr Ehegelück aussehen soll und wie Sie Ihre Beziehung gestalten möchten.

Als kleine Anregung von mir, wie Sie ein harmonisches Ehe- und Familienleben genießen können, möchte ich Ihnen folgenden Reim ans Herz leben:

Ein Ehestand ist als dann beglückt,
wenn eins sich in das andere sickt,
wenn eins das andere liebt und scheut,
er nicht befiehlt, sie nicht gebeugt,
und beides so behutsam sein,
als wolltens erst einander frein. (Gellert)

Sehr geehrte Frau.., sehr geehrter Herr.., ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie erfahren können, wie wertvoll Ihre Liebe und wie kostbar Ihr gemeinsames Glück ist.

Wenn Sie nun dazu bereit sind, miteinander die Ehe zu schließen, dann darf ich Sie bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben und sich die rechte Hand zu reichen.
 
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