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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (501)

Liebe ..., lieber ..., als Eure zuständige Standesbeamtin möchte ich Euch auch ein paar persönliche Worte mit auf Euren gemeinsamen Lebensweg geben. Jeder von Euch ging bisher seinen eigenen Weg, allein auf sich gestellt oder wohlgeborgen im Schutz der Eltern.

Von heute an wollt Ihr gemeinsam den Weg der vor Euch liegt beschreiten.

Wir alle wissen nicht was Euch auf Eurem zukünftigem Weg begegnen wird, was Euch das Leben bringt und was es von Euch fordert.

Aber Ihr beide wisst, dass Euch in allem, was immer Euch auch bevorstehen oder begegnen mag, dass Ihr einen Menschen an Eurer Séite habt, der für Euch da ist und auf den Ihr Euch verlassen könnt.
Bewahrt Euch dieses große Geschenk. Begeht nicht den Fehler, dem Partner die eigene Meinung aufzudrängen, ihm die Persönlichkeit mit allen Eigenheiten und Prägungen zu nehmen, sondern lasst Euch gegenseitig den nötigen Freiraum, um Euch selbst zu finden.

Bindung und Freiheit scheinen sich zu widersprechen, doch dieser Anschein trügt denn sie gehören eng zusammen, sie sind ein Paar dass eben durch die Bindung den Eigenwert vervielfachen kann.

Lernt in Eurer Ehe die Freiheit richtig zu gebrauchen und nicht sie zu missbrauchen. Freiheit ist Selbstverwirklichung, aber eben Selbstverwirklichung in einer gemeinsamen und gewollten Bindung.

Lasst keine Gelegenheit aus, durch kleine Aufmerksamkeiten, liebevolle Rücksichtnahme oder freundliche Worte der Anerkennung, Eurer Liebe dem Partner gegenüber Ausdruck zu verleihen.

Ich wünsche Euch für Euer gemeinsames Leben die ware Einheit trotz aller Gegensätze, und d.h. nicht anderes als: Ich wünsche Éuch ein Leben in gegenseitiger Liebe und Zuneigung.

Ich möchte Sie nun bitten, dass Sie sich zum Zwecke des Konsensgespräches von Ihren Plätzen erheben:

 
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