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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (509)

Sehr verehrtes Brautpaar,
sehr verehrte Hochzeitsgäste,

in dieser historischen Umgebung und in Anwesenheit der Trauzeugen und wollen sich heute und das Ja-Wort geben.

Zuerst möchte ich jedoch die Erklärung zur Namensführung von Ihnen, liebes Brautpaar, beurkunden, bei der Sie Frau das letzte mal mit Ihrem Geburtsnamen unterschreiben.

---verlesen der Erklärung zur Namensführung---


Sehr geehrte Braut, sehr geehrter Bräutigam,

Liebe kennt keine Grenzen. Es ist ein unermessliches Glück, wenn man einen Menschen kennen gelernt hat, mit dem man sich so tief verbunden fühlt. Auch Sie sind überzeugt, dass es zwischen Ihnen etwas gibt, was Sie verbindet- sei es in schönen oder in schweren Momenten des Lebens. In diesen Bund bringen Sie Ihr Licht und Ihre Dunkelheit mit. Aber Sie beide freuen sich auf Ihre gemeinsame Reise durch das Leben.

Sie sind hierher gekommen um sich zu Ihrer Liebe und zu Ihrer Entscheidung für ein Gemeinsames Leben öffentlich zu bekennen.

Liebe ist ein großes Wort, schnell gesprochen auf Dauer spannend erlebt. Gelebte Liebe entfaltet ihre Kraft und Wirkung im Leben zueinander.
In geheimnisvoller Liebe haben Sie liebes Brautpaar, die Augen aufeinander gerichtet, die Liebe hat Ihre Augen füreinander geöffnet. Die daraus entstandene Liebe hat Sie zusammengeführt, hier und heute zur Eheschließung.

Eine Ehe, geschlossen aus Liebe, tiefer Freundschaft, ohne Zwang oder Druck. Diese Liebe gleicht einer spannenden Entdeckungsreise, Sie wissen beide nicht, was auf Sie zukommt, welche Überraschungen Ihnen begegnen. Dies ist das reizvolle an Ihrer Entdeckungsreise.

Ähnliches gilt für den Beginn Ihrer Ehe. Sie werden sich im Prozeß des Miteinanders gegenseitig entdecken, jeden Tag neu. Überraschendes und Unbekanntes wird Ihnen aneinander auffallen. Dadurch wird Ihre Ehe nicht langweilig, sondern abwechslungsreich.

Sie werden auf Ihrer Reise viel sehen, beobachten und erleben. Dies wird Sie binden und verbinden, Ihre Reise bereichern, denn gemeinsam Erlebtes ist doppelt Erlebtes.

Liebende Augen entdecken den anderen jeden Tag neu und an dem anderen Bewundernswertes und Liebenswürdiges. Im liebenden Zusammenleben wächst Ihre Liebe zueinander, wird stabil und widerstandsfähig..

In der vertrauensvollen Liebe öffnet sich die Einsamkeit zur Zweisamkeit.
Die Liebe kennt keine Grenzen. Es ist ein unermessliches Glück, wenn man einen Menschen kennen gelernt hat, mit dem man sich so tief verbunden fühlt.

Und durch Ihren Entschluss die Ehe miteinander einzugehen wenden Sie sich, Frau , und Sie sich, Herr , zwei einmalige Menschen, einander zu und verbinden sich miteinander.

Ich habe hierzu für Sie ein kleines Gedicht von Wilhelm Busch für Sie gefunden:

O wie lieblich, o wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich
ist es doch für eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere,
sowie auch die Haushaltssachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten,
wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben;
dann ruft jeder freundiglich:
„Gott sei Dank! Sie haben sich!“

Ihre Liebe und Verbundenheit, sehr verehrtes Brautpaar, hat sie heute hier in das Trauzimmer des Schloss Landestrost geführt, um Ihrer intensiven Beziehung einen rechtlichen und öffentlichen Rahmen zu geben, mit der Sie auf die gemeinsame Entdeckungsreise „Ehe“ gehen.

Meine Wünsche für Ihre Entdeckungsreise sind: tiefgreifende Eindrücke, verbindende Erlebnisse, sinngebende Erfahrungen und vor allem grenzenlose Freude und unermessliches Glück,

Nun aber möchte ich zum gesetzlichen Teil der Eheschließung, dem Ja-Wort, kommen und das Brautpaar, sowie die Trauzeugen und die anwesenden Gäste bitten, aufzustehen.





Ich frage Sie, Herr , ist es Ihr freier Wille, mit der hier anwesenden Frau die Ehe einzugehen, so beantworten Sie meine Frage bitte mit ja.

Ich frage Sie, Frau , ist es Ihr freier Wille, mit dem hier anwesenden Herrn
die Ehe einzugehen, so beantworten Sie meine Frage bitte mit ja.

Nachdem Sie beide meine Frage mit „Ja“ beantwortet haben, erkläre ich Sie nunmehr kraft Gesetzes zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten.

Um Ihrer Liebe und Verbundenheit auch äußerlich zum Ausdruck zu bringen, haben Sie sich wunderschöne Ringe ausgesucht. So wie der Ring keinen Anfang und kein Ende hat, wünsche ich Ihnen, dass auch Ihre Liebe und das Vertrauen zueinander sowie die Achtung und Aufmerksam füreinander unendlich sein werden.

Ich bitte Sie nun, Sich gegenseitig die Ringe als Symbol der Liebe und Verbundenheit anzustecken.


Sie dürfen die Braut jetzt küssen.

Verlesen des Heiratseintrages mit Unterschriften (Bräutigam, Braut mit neuem Namen, Trauzeugen)

Glückwünsche für den gemeinsamen Lebensweg mit überreichen des Stammbuches.




 
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