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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (526)

Wertes Brautpaar, geschätzte Gäste!

Ich darf sie heute im Trauungszimmer der ……….. recht herzlich begrüßen.
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Wenn ihre Ehe Bestand haben soll, ist gegenseitige Rücksichtnahme, Ach-tung, Liebe und Treue die unbedingte Voraussetzung. In dieser Stunde, in der Sie durch eigenen Entschluß ihre beiden Schicksale durch das Band der Ehe vereinen wollen, begleiten sie all meine besten Wünsche, und Glück und Segen sollen ihrem Haus beschie-nen sein.
Trotz der besten Absichten und Vor-sätze gibt es im Leben und in jeder Ehe abwechselnd Höhen und Tiefen. Es kommt oft anders als man es sich vorgestellt hat. Auch in ihrer Ehe wird es nicht nur Sonnenschein geben. Ne-ben vielen frohen Stunden werden euch auch trübe beschieden sein. Aber ich glaube, dass jeder einzelne von ihnen das ein bißchen lenken kann und trachten soll, dass die Höhen, die Son-nentage in seinem Leben möglichst überwiegen und die angespannte Zeit nur kurz andauert.
Wichtig für sie ist daher, dass sie ihr heutiges Ja-Wort täglich erneuern, dass sie sich täglich von neuem, sei es durch Worte, Taten oder durch Ge-fühlsbezeugungen, zu verstehen ge-ben, dass sie bereit sind, für eine im-merwährende Liebe das DU voranzu-stellen und das ICH an zweite Stelle zu reihen. Vergessen sie nicht, dass es im Leben nie einen Abschluss gibt und sie daher nie aufhören dürfen, einander zu suchen und kennenzulernen, denn Ehe ist nie ein letztes, sondern Gelegenheit zum Reifen!

Ich möchte sie nun bitten, dass sie sich zum Zwecke des Konsensgespräches von ihren Plätzen erheben.
Ich frage sie, Herr …….. ist es ihr freier Wille und unbeeinflusster Entschluss und sind sie bereit, mit ihrer Braut ……………… den Bund der Ehe zu schließen, dann antworten sie bitte mit einem deutlichen JA!

Nun frage ich sie Frau …………….. ist es auch ihr freier Wille und unbeein-flusster Entschluss und sind auch sie bereit, mit ihrem Bräutigam . ……………………… den Bund der Ehe zu schließen, dann antworten sie bitte mit einem deutlichen JA!
Nachdem die vor mir, der zuständigen Standesbeamtin, erklärt haben, die Ehe miteinander eingehen zu wollen, ist ihr Ehebund geschlossen. Sie sind nun kraft Gesetzes rechtmäßig ver-bundene Eheleute.
Darf ich sie nun bitten, zum äußeren Zeichen ihrer Verbundenheit die Ringe zu tauschen.

Anläßlich ihrer Hochzeit wurde im E-hebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde ih-nen diesen Eintrag nun auszugsweise vorlesen und sie anschließend bitten, diesen Eintrag mit ihren Unterschriften zu ergänzen.

In diesem Sinne wünsche ich ihnen das Beste auf ihrem gemeinsamen Lebensweg, und dass sie auch in Zu-kunft an den heutigen Tag gerne zu-rückdenken.

 
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