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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (532)

Verehrte Angehörige und Freunde des Brautpaares!
Werte Trauzeugen!
Sehr geehrtes Brautpaar!

Ich darf Sie und alle Ihre Gäste zu dieser Feierstunde, die wie keine andere für Ihr zukünftiges, gemeinsames Leben von Bedeutung ist, recht herzlich begrüßen.

Vieles von dem, was in Ihrem Leben von Bedeutung ist, liegt außerhalb Ihres Einflussbereiches, es wird bestimmt von anderen Menschen, von Zeit- und Lebensverhältnissen, vom Ablauf der Jahreszeiten oder von sonstigen Umständen auf die Sie nicht einwirken können.
Aber das heutige, so wichtige Ereignis – Ihre Eheschließung – haben Sie selbst veranlasst. Sie haben Ihren Weggefährten gewählt, gemeinsam mit ihm den Ort und die Zeit für die Feier Ihres Hochzeitsfestes bestimmt, und jene Menschen dazu eingeladen, die mit Ihnen diesen Festtag mitfeiern dürfen.

Durch Ihr Ja-Wort besiegeln Sie Ihren gemeinsamen Lebensbund, jenen Bund, der nicht durch geschriebenes Gesetz oder rechtliche Ordnung bestehen kann, sondern einzig und allein durch Ihren Willen zum füreinander da zu sein.

Ihren Entschluss – die Ehe miteinander zu schließen – wollen Sie heute hier rechtlich Kraft verleihen indem Sie öffentlich erklären, einander als Mann und Frau angehören zu wollen. Gern bin ich bereit dabei mitzuwirken, und so bitte ich Sie meine Fragen zu beantworten.

Ich darf Sie nun alle einladen, der Bedeutung dieses Augenblicks entsprechend, sich von Ihren Plätzen zu erheben.

Ich frage Sie, ….. als Bräutigam, sind Sie gewillt mit Ihrer Braut, ….. den Bund der Ehe einzugehen, dann antworten Sie bitte mit JA!

Nun frage ich Sie ….., als Braut, sind auch Sie gewillt mit Ihrem Bräutigam, ….., den Bund der Ehe einzugehen, dann antworten auch Sie bitte mit JA!

Ihr gegenseitiges „JA“ als Ausdruck Ihres Willens, ein Ehepaar zu werden, habe ich vernommen. Damit haben Sie vor den Trauzeugen, Ihren Angehörigen und Freunden ein schönes aber auch verantwortungsvolles Gelöbnis für Ihr zukünftiges Leben abgelegt. Durch Ihre freie Willensäußerung sind Sie nun zu einer Gemeinschaft vereinigt.

(Zum äußeren Zeichen Ihrer Verbundenheit darf ich Sie bitten, die Ringe zu tauschen!)

Es ist mir eine Freude, aussprechen zu können, dass Sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind.

Ich bitte Sie nun wieder Platz zu nehmen!

Zum Beweis dieses bedeutungsvollen Augenblicks wurde Ihr gegenseitiges Gelöbnis in das Familienbuch der Gemeinde …… eingetragen, welchen Eintrag ich nunmehr verlesen werde.

Ich bitte nun das neuvermählte Paar und die Zeugen, ihre Unterschrift unter diesen Eintrag zu setzen.

Eine entscheidende Handlung geht nun zu Ende und ein neuer Lebensabschnitt nimmt seinen Anfang. Es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, Ihnen dazu alles erdenklich Gute und Schöne für Ihre gemeinsame Zukunft zu wünschen.

 
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