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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (577)

Rede zur Eheschließung



1. Begrüßung

Liebes Brautpaar,

ich begrüße Sie, Ihre Trauzeugen und Hochzeitsgäste ganz herzlich hier im Rathaus der Stadt ............ und freue mich, Sie heute ein kurzes Stück auf Ihrem gemeinsamen Lebensweg begleiten zu dürfen.

Für diejenigen, die mich noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen:

Mein Name ist ..............., ich bin seit März diesen Jahres Standesbeamtin und freue mich ganz besonders. Sie heute trauen zu dürfen.

2. Ausweise zurückgeben

Nachdem ich mich vergewissert habe, daß heute hier an diesem Ort und zu dieser Stunde auch das richtige Brautpaar vor mir steht, , dar ich Ihnen zunächst Ihre Ausweise zurückgeben.

3. Ringe tauschen

4. Anmeldung zur Eheschließung erwähnen

Am ............... haben Sie bei meinem Kollegen, Herrn .................... die Anmeldung zur Eheschließung vorgenommen.
Nach eingehender Prüfung Ihrer Unterlagen wurden keine Ehehindernisse festgestellt, so daß Sie heute nicht nur heiraten wollen, sondern rein rechtlich gesehen auch dürfen.
Die erste Hürde haben Sie also schon überwunden.

5. Namensführung

Bei Ihrer Anmeldung zur Eheschließung wurden Sie über auf die Möglichkeiten der Namensführung in der Ehe hingewiesen.
Sie haben sich beide dazu entschlossen, den Namen.............. zum gemeinsamen Ehenamen zu wählen, und wenn Sie gleich zu Ihrem Partner „ja“ sagen, dann sagen Sie auch gleichzeitig zu seinem Nachnamen „ja“.

6. Trauzeugen

Es freut mich, daß Sie die alte Tradition bewahren und daß Ihnen an Ihrem Hochzeitstag zwei Trauzeugen zur Seite stehen.
Dies ist seit ca. drei Jahren rechtlich nicht mehr vorgeschrieben, aber es ist sicherlich ein schönes Gefühl, sein großes Glück durch nahe stehende Personen bezeugen zu lassen.

Sie als Trauzeugen übernehmen heute eine ganz wichtige Aufgabe, denn Sie vertreten heute hier die Bundesrepublik Deutschland und haben darauf zu achten, daß hier alles mit rechten Dingen zugeht und daß das Brautpaar aus freiem Willen „ja“ zu dieser Ehe sagt.

Setzen Sie sich ruhig wieder locker und bequem hin, das Brautpaar und ich geben uns große Mühe, alles richtig zu machen.


7. Wünsche

Da Sie die Anmeldung zur Eheschließung bei meinem Kollegen vorgenommen haben, besteht für mich das Problem, daß ich Sie heute zum ersten Mal sehe und nichts über Ihren bisherigen Lebensweg erfahren habe.

Aus diesen Gründen möchte ich auf eine hölzerne und steife Rede verzichten.

Ebensowenig möchte ich Ihnen an dieser Stelle gute Ratschläge für ein harmonisches Eheleben erteilen.
Vielleicht könnten Sie mir dazu sogar noch ein paar Tips mit auf den Weg geben.

Das Verständnis von Liebe, Glück und Partnerschaft ist so individuell, daß ich mir nicht anmaßen möchte, Ihnen heute hier einen Vortrag darüber zu halten.

Ich möchte mich schlicht und ergreifend den guten Wünschen Ihrer Gäste und vor allem Ihren eigenen Wünschen für eine hoffentlich gemeinsame Zukunft anschließen.

Sören Kierkegaard hat einmal gesagt: Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, daß Sie sich Ihre Liebe und Ihr Glück bewahren und sich freudig auf das Abenteuer Ehe einlassen.

8. Hinweise

Bevor wir jetzt zur eigentlichen Eheschließung kommen, möchte ich Ihnen einige Hinweise geben:

• Bei der eigentlichen Trauung handelt es sich um eine relativ kurze Zeremonie

• Um die Bedeutung dieses Augenblickes bewußt hervorzuheben, bitte ich das Brautpaar, sich bei der Trauzeremonie von den Plätzen zu erheben

• Ich werde Ihnen nur eine einzige Frage stellen, auf die es auch nur eine Antwort geben sollte: ein klares und deutliches JA

Dieses ja können Sie gerne noch bekräftigen z.B. durch
- ja, sehr gerne
- ja, unbedingt oder
- ja, ich will.

Vermeiden Sie jedoch ein:
- ja, wenn´s denn sein muß,
- ja, aber oder
- schaun wir mal.

In diesen Fall müßte ich mir überlegen, ob Sie denn überhaupt wirklich heiraten wollen.

• Es wäre sehr schön, wenn Sie sich beim ja- Wort gegenseitig ganz tief in die Augen schauen, zum einen ist es für Sie ein ganz besonderer Moment und abgesehen davon ergibt das auch ein schöneres Bild für den Fotografen

9. Eheversprechen

Wenn Sie jetzt für Ihr gegenseitiges Eheversprechen bereit sind, darf ich Sie bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben.

Frau .............. ist es Ihr freier Wille, mit dem hier anwesenden Herrn ...............................die Ehe einzugehen, dann antworten Sie bitte mit einem klaren und deutlichen JA.

Herr ........................... , sind auch Sie gewillt, mit der hier anwesenden Frau ........................................ den Bund der Ehe zu schließen, dann beantworten auch Sie meine Frage bitte mit einem klaren und deutlichen JA.


Da Sie sich gegenseitig, - im Beisein der hier anwesenden Personen – das Ja- Wort gegeben haben, darf ich Sie hiermit zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten erklären.

Sie dürfen die Braut jetzt küssen.


 
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