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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (591)

Ich darf euch alle recht herzlich hier in .............., am Standesamt, begrüßen.
Ganz besonders begrüßen darf ich das Brautpaar ................und .....................

Vor Beginn möchte ich nur kurz einige Worte zum Trauungsablauf sagen:
Und zwar werde ich vorerst den Eintrag im Ehebuch verlesen und anschließend einige persönliche Worte an das Brautpaar richten,bevor dann der eigentliche Trauungsakt stattfindet.

Ihr seid heute hier zum Standesamt nach ............ gekommen, um den Bund der Ehe zu schließen. Sicherlich habt ihr euch auf diesen Tag sehr gefreut. Das gilt auch für mich als Standesbeamten. Ich freue mich, euer Glück miterleben zu dürfen und euch bei eurem ersten Schritt in ein gemeinsames Leben zu begleiten.

Heute wollt ihr euch das JA-Wort geben und damit einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Mit diesem Versprechen liegt ein neuer Weg vor euch, so wie damals, als ihr euch kennen und lieben gelernt habt. Zu diesem Zeitpunkt habt Ihr eurem Leben die erste große Wendung gegeben.

Ein kleines Stück dieses Lebensweges habt ihr bereits gemeinsam zurückgelegt. In dieser Zeit habt ihr Freude miteinander erlebt aber wahrscheinlich auch Kummer und Sorgen zu tragen gehabt, die nicht immer einfach zu bewältigen waren. Bei diesem Zusammenleben in Freud und Leid hat sich eure Gemeinschaft bewährt und ihr habt Festigkeit bewiesen. Dies ist natürlich die ideale Voraussetzung für eine Ehe.

Niemand weiß von eurem Weg, den ihr miteinander geht, wie weit er führt, wie viel an Glück und Freude, aber auch Leid er euch bringt und wann er einmal endet. Möge euch eure Liebe in eine schöne Zukunft führen und durchs Leben begleiten, in den frohen Stunden, wenn die Sonne scheint, besonders aber in trüben Stunden, wenn es anders kommt als ihr es euch erwartet. In dieser bedeutungsvollen Stunde eures Lebens soll euch der Wunsch erfüllen, dass ihr den Menschen, dem ihr nun die Hand für immer reicht, glücklich macht. Dieser Wunsch soll der Vorsatz für euer ganzes Leben sein.

Gebt einander nun ein JA-Wort, dass ihr nie widerrufen sollt, mit dem festen Vorsatz, immer füreinander da zu sein, Freud und Leid gemeinsam zu teilen und mit gutem Willen in die Zukunft zu blicken, was immer das Schicksal für euch bereithält.
Euer JA-Wort wird euch als Mann und Frau miteinander verbinden. Sollte es einmal Konflikte und Meinungsverschiedenheiten geben, so erinnert euch immer an den heutigen Tag und an dieses JA-Wort und denkt zurück, was ihr einander versprochen habt.

Lasst euch in eurem Leben von Liebe und Güte leiten, bemüht euch, immer ehrlich zueinander zu sein und den Partner zu verstehen. Nehmt stets Rücksicht aufeinander, habt vor allem Geduld miteinander und seid auch bereit, Opfer für den anderen zu bringen. So kann ich euch versprechen, dass ihr euer Zusammenleben, noch schöner gestalten werdet als bisher.

Bei der Vorbereitung zu eurer Trauung bin ich auf ein Gedicht gestoßen, in dem es heißt:

Einen Menschen wissen, der dich versteht, der in Bitternissen immer zu dir steht, der auch deine Schwächen liebt, weil du bist sein, dann mag alles brechen, du bist nicht allein.

In diesem Sinn, liebes Brautpaar möchte ich die Ehe verstanden wissen und mit euch nun diesen Ehevertrag hier abschließen.
Vorher darf ich noch feststellen, dass Ihr beide alle Voraussetzungen für das Zustandekommen einer rechtsgültigen Ehe erfüllt habt.
Ich bin daher in der Lage, eure Erklärungen entgegenzunehmen und darf euch bitten, euch dazu von den Plätzen zu erheben.

Ich will euch eine kleine aber doch so große Frage stellen, eine Frage, die euer ganzes zukünftiges Leben einschließt. Eine Frage, die ihr mit den Lippen beantwortet, aber mit dem Herzen und dem Willen zum gemeinsamen Leben wahr machen müsst!

Ich frage dich Bräutigam …………………………….…….………………. willst du aus eigenem und freien Willen die Ehe mit …………………………………………………… eingehen, dann antworte bitte mit JA.

Ich frage dich Braut ……………………………willst du aus eigenem und freien Willen die Ehe mit ………………………..…………………………. eingehen, dann antworte bitte mit JA.

Nachdem Ihr nun vor euren Zeugen und ohne Vorbehalt erklärt habt, dass ihr die Ehe miteinander eingehen wollt, so ist euer Ehebund geschlossen.
Mir, als eurer Standesbeamtin obliegt es nun auszusprechen, dass ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Zum äußeren Zeichen eurer Verbundenheit wollt ihr nun bitte die Ringe wechseln und anschließend bitte ich den Bräutigam, seiner ersten ehelichen Pflicht nachzukommen und die Braut zu küssen.

Dieser Bund fürs Leben, den ihr nun geschlossen habt, soll ein Bund der Liebe, Treue, Freude und Zufriedenheit, ein Bund des wahren Glücks werden. Mögt ihr in eurer Ehe finden, was ihr euch erwartet.
Denkt recht oft an diesen schönsten Tag in eurem Leben zurück, an die Gedanken und Gefühle, die euch heute bewegen. Beginnt mit Zuversicht und Mut, mit viel gutem Willen, mit großer Liebe und einem unerschütterlichen Vertrauen zueinander euer gemeinsames Leben, eure Ehe.

 
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