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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (592)

Liebes Brautpaar,
verehrte Hochzeitsgäste !


Sie sind heute in das Standesamt.... gekommen, um die Ehe miteinander zu schließen.

Sie haben sich beide dazu entschlossen, das JA abzugeben, mit dem Sie sich vor dem Gesetz und den hier versammelten Menschen bereit erklären, ein Leben lang miteinander zu denken, zu planen und zu entscheiden.

Die heutige Eheschließung verbindet Ihre Lebenswege zu einem gemeinsamen Weg in die Zukunft.

Mit diesem freudigen Tag beginnen Sie ein gemeinsames Buch zu schreiben.

Noch sind die Seiten leer und unbeschrieben; sie füllen sich Tag für Tag; es wir eine unendliche Geschichte.

Der Titel des Buches wird von Ihnen gewählt.

Ganz gleich für welche Überschrift Sie sich entscheiden, das Buch handelt von Ihnen, von Ihrem ehelichen zusammenleben.

Die Einleitung des Buches ist bereits vorhanden – sie beschreibt Ihre erste Begegnung; Ihr gegenseitiges Näherkommen und die zunehmende Zuneigung, bis hin zum Entschluss, die Ehe miteinander einzugehen.
Heute beginnt der Hauptteil Ihres Buches.

Das erste Kapitel beinhaltet die Vorbereitung und Planung der Hochzeitsfeier.

Viele Erfahrungen und Erlebnisse wissen Sie von den Vorbereitungen zu erzählen; unzählige Glückwünsche werden bei der Hochzeitsfeier ausgesprochen; Hoffnungen und Erwartungen werden wachgerufen und in dem Buch aufgezeichnet.

Seite für Seite werden Sie füllen, jede Seite wird anderes berichten, denn jeder Tag in ehelichen Zusammenleben bringt neue, spannende und freudige Erlebnisse mit sich.

Die meisten Seiten werden Sie gemeinsam schreiben; Sie gestalten ihr gemeinsames Buch, Ihr gemeinsames Werk.

Manchmal wird jeder von Ihnen eine eigene Seite verfassen.

Lassen Sie Ihren Ehepartner Anteil nehmen an dem, was Sie getrennt von ihm erlebt haben.

Dadurch wächst Ihr Vertrauen zueinander; Sie bereichern sich gegenseitig und lernen sich kennen und eröffnen sich gegenseitig den Freiraum zu einem eigenständigen und individuellen Leben und Erleben.

So gewinnt das Buch an Bedeutung und wird für Sie beide spannend bleiben.

Bei Beginn eines neuen Abschnitts werden Sie manchmal einige Seiten zurück blättern, lesen was Sie früher geschrieben haben und erinnern sich daran, was Sie gemeinsam erlebt haben.

Das Buch, was Sie heute zu schreiben beginnen, wird interessant und spannend; es wird Sie verbinden durch das gemeinsame Tun und Erleben.

Das gemeinsame Buch Ihrer Ehe beschreibt Ihre Liebe zueinander; Ihre Liebe im Alltag und die Entwicklung im Verlauf ihres Ehelebens.

Im ehelichen Zusammenleben wächst ihre Liebe zueinander, wird stabil und widerstandsfähig.

Durch Ihre Liebe wird Ihre Einsamkeit zur Zweisamkeit.

Die gegenseitige Liebe ist ein verlässliches und zuverlässiges Band, sie bindet sie aneinander ohne sie einzuengen.

Trauen, vertrauen, verlässlich sein, das heißt - Treue auf alle Fälle, unter allen Umständen, was immer auch kommen mag!

Die erlebte und erfahrene Liebe strahlt Wärme auf sie und die Menschen in ihrer Umgebung aus, gibt Geborgenheit, schafft Sicherheit und Zuverlässigkeit;

Liebe formt und baut ein bergendes Zuhause.

Wie Ihre Liebe zueinander, so ist Ihr gemeinsames Buch einmalig.

Ich wünsche Ihnen viele freudige und erlebnisreiche Seiten, erfüllende Kapitel und zufriedenstellende Abschnitte, so dass Sie schließlich den Titel ändern in:

„Unser glückliches Eheleben als unendliche Geschichte unserer gegenseitigen Liebe.“

(Zur Verlesung der Trauformel darf ich sie bitten sich von Ihren Plätzen zu erheben)

Ich frage Sie, Herr _______________________________________ ist es Ihr freier Wille, mit der hier anwesenden
Frau __________________________________________________ die Ehe einzugehen, dann beantworten Sie meine Frage mit JA.

Ich frage auch Sie, Frau ___________________________________ ist es Ihr freier Wille, mit dem hier anwesenden
Herrn __________________________________________________ die Ehe einzugehen, dann beantworten Sie meine Frage mit JA.

Nachdem Sie beide meine Frage mit JA beantwortet haben, erkläre ich Sie nunmehr kraft Gesetzes zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten.

Die Ringe sind schon in alten Zeiten das Symbol für die Ehe gewesen, weil ein Ring keinen Anfang und kein Ende hat, so wie Ihre gegenseitige Zuneigung auch kein Ende haben soll.
Bitte stecken Sie sich einander nun die Ringe an.

 
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