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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (612)
Sehr verehrte Hochzeitsgäste!
Geschätztes Brautpaar!

Ich darf Euch alle sehr herzlich vor dem Standesamt begrüßen und es freut mich, dass ich Eure Eheschließung vornehmen darf.

Dem Gesetze nach ist die Ehe ein Vertrag, den die beiden Verlobten vor dem Standesbeamten sowie den beiden Trauzeugen unterschreiben, indem sie geloben, dass sie auch ihr weiteres Leben gemeinsam führen wollen.

Das Aufgebot wurde rechtzeitig eingebracht, alle gesetzlichen Belange sind erfüllt, mir als Standesbeamten sind keine Ehehindernisse bekannt geworden, sodass ich nun zum eigentlichen Trauungsakt schreiten kann.

Ich richte an Euch, liebes Brautpaar, anschließend die Fragen, die ihr mir Bitte mit dem kurzen Wort JA beantworten wollt.

Und wenn ihr dieses Ja-Wort jetzt vor dem Standesamt und später vor dem Altar sprecht so gilt dieses Gelöbnis vor Staat und Kirche, welches nicht mehr ohne weiteres gelöst werden kann.

Für alle Anwesenden, besonders aber für Euch beide ist der heutige Tag ein großer Freudentag, den ihr sicherlich nie vergessen werdet.

Denn Ihr steht heute an einem großen Wendepunkt Eures Lebens. Ihr wollt in freiem Entschluss diese Ehe miteinander eingehen.
Aber dieser Entschluss ist Euch beiden sicherlich nicht schwer gefallen, habt Ihr doch das kostbarste, was es im Leben überhaupt gibt, dafür erhalten:
Einen Menschen, einen Freund, einen Kameraden, der bereit ist, nunmehr das Leben gemeinsam zu meistern.

Denn nicht irdische Güter, Geld, Reichtum oder Besitz allein macht glücklich, sondern nur das gegenseitige Helfen und Verstehen in der Ehe.

Neben Freuden kommen sicherlich auch in Eurer Ehe Sorgen, die aber um so leichter zu tragen sein werden, je mehr ihr versucht, die anfallenden Probleme gemeinsam zu besprechen, gemeinsam zu diskutieren und natürlich auch gemeinsam zu lösen.

Und durch dieses gegenseitige Helfen und Verstehen wird die Ehegemeinschaft eine Verbindung, die durch nichts erschüttert werden kann.

Denn das Band, dass Euch beide nunmehr umschlingt, ist fester als jedes Recht, ist fester als jedes Gesetz, es ist das Band einer selbstlosen Liebe, die in der Ehe ihre Erfüllung finden soll.

Was Eure Gemeinsamkeiten angeht, so möchte ich Euch sagen:
Haltet zueinander, lasst das Vertrauen und die gegenseitige Liebe weiter wachsen.

Und in jedem Jahr, wenn Ihr Euren Hochzeitstag begeht, möget ihr euch fragen, was Ihr im vergangenen Jahr in Eurem gemeinsamen Leben geschafft habt.



Brautpaar bitte jetzt aufstehen!!

Ich frage Dich nun verehrter Bräutigam, ist es auch jetzt dein freier unabhängiger Wille mit der hier anwesenden Braut ...........
die Ehe einzugehen, stets in aufopfernder Liebe für sie zu sorgen, ihr in allem beizustehen und sie nie zu verlassen, dann antwortet bitte mit einem deutlichen JA

Ebenso frage ich Dich liebe Braut, ist es auch jetzt dein freier unabhängiger Wille mit dem hier anwesenden Bräutigam..................
die Ehe einzugehen, ihm stets eine treusorgende Ehegattin zu sein und ihn nie zu verlassen, dann antworte bitte ebenfalls mit JA

Nachdem ihr Euch nunmehr gegenseitig das JA Wort gegeben habt, erkläre ich, dass die Ehe dem Gesetze nach geschlossen ist und ihr nunmehr rechtsmäßig verbundene Eheleute seid.

Zum sichtlichen Zeichen der dauernden Verbundenheit überreiche ich Euch die Ringe und bitte Euch, sich diese gegenseitig anzustecken.

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Ehebuch-Verlesung

Unterschriften Brautpaar

Unterschriften Trauzeugen

 
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