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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (618)

Liebes Brautpaar,

sehr geehrte Trauzeugen und Hochzeitsgäste

Zunächst darf ich Sie und Ihre Gäste nochmals recht herzlich in der ……… zur Trauung von ……. und ………… begrüßen.

Nach dem wir nun alle Formalitäten erledigt haben, steht einer rechtsgültigen Trauung nichts mehr im Wege. Ab heute beginnt für Sie ein neuer gemeinsamer Lebensabschnitt.

Mit der heutigen Trauung bekennen Sie sich von dem Gesetz und vor den Mitmenschen zu einander. Sie gelten nun für Verwandte, Freunde und Bekannte als ein fest miteinander verbundenes Paar.

Sie sind heute hier hergekommen um sich Ihr Ja-Wort zugeben.

Ihr Ja-Wort soll sagen: Ich liebe Dich, so wie du bist! Gleichzeitig gilt dieses Ja auch der Person der Zukunft und bedeutet: ich vertraue Dir und will versuchen Dich und Deine Eigenschaften anzunehmen.

Gegenseitiges Vertrauen heißt, zu wissen, dass jeder für den anderen da ist, Vertrauen heißt aber auch, dem anderen seine eigenen Freiräume zu lassen, sei es im Beruf oder auch in der Freizeit. Den anderen so zu akzeptieren, wie er ist, seine Überzeugungen und Interessen, seine Verhaltensweisen und Ziele zu respektieren, selbst wenn sie sich von den eigenen unterscheiden. Denn all dies macht einen Menschen aus.

Es gilt einen gemeinsamen Weg zu finden, der auch Raum für Unterschiede lässt.

Es zählt vor allem der feste Wille, den anderen doch nicht nach eigenen Vorstellungen umerziehen oder ihm gar eigene Lösungsstrategien aufzwingen zu wollen.

Vertrauen bedeutet höchstes Einfühlungsvermögen für eine gute Ehe. Vertrauen in die Ehrlichkeit und Offenheit des anderen. Vertrauen, dass alles offen angesprochen wird, gleich, ob es um ein Problem oder eine Lappalie geht, ohne dabei die Sache zu zerreden.

In der Ehe ist es auch sehr wichtig, Niederlagen gemeinsam zu teilen. Auch bei negativen Erfahrungen sollten Sie versuchen, gemeinsame Lösungen und Auswege zu suchen.



Gerade hierdurch wächst eine Beziehung und lässt die Ehe sinnvoll zusammen wachsen.

Wenn man einen starken Partner an seiner Seite hat, mit dem man durch Dick und Dünn gehen kann, dann lassen sich Sorgen und Kummer einfacher bewältigen. Und sollten Sie einmal miteinander in Streit geraten, ist es sehr wichtig, sich auf das zu besinnen, was einen verbindet.

Für die Ehe und für die Liebe möchte ich Ihnen einen Spruch mit auf den Weg geben, wie man die Ehe sehen kann.

Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss am besten von beiden Seiten.

Ich wünsche Ihnen für ihren gemeinsamen Lebensweg, eine glückliche und zufriedene Ehe und dass sie sich ihr Vertrauen für einander erhalten und vertrauensvoll einen gemeinsamen Weg bestreiten.

Sie sind heute hier vor dem Standesbeamten der ………….. erschienen um die Ehe miteinander zu schließen. Ich gehe davon aus, dass Sie beide nach freien Willen und Entschluss hier erschienen sind und darf Sie daher nach deutschem Recht trauen.

Um nun Ihre Ehe zu schließen, möchte ich Sie bitten, mit mir aufzustehen.

Nach standesamtlicher Sitte frage ich zunächst den Bräutigam, vor den hier anwesenden Trauzeugen:

Herr ………., ist es Ihr freier und eigener Wille, mit der hier anwesenden Frau ………… die Ehe einzugehen, dann antworten Sie mit

Ja.

Ich frage Sie, …………, ist es Ihr freier und eigener Wille, mit dem hier anwesenden Herrn ……….. die Ehe einzugehen, so antworten Sie ebenfalls mit

Ja

Hiermit erkläre ich Sie Kraft Gesetzes zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten.



Meinen herzlichen Glückwunsch Frau. ....., herzlichen Glückwunsch Herr.....

Ich wünsche Ihnen noch viel Glück für Ihren gemeinsamen Lebensweg und darf Ihnen das Stammbuch überreichen..

 
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