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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (632)

Ich möchte Sie alle sehr herzlich zur standesamtlichen Trauung willkommen heißen. Ich begrüße als Braut Frau … und als Bräutigam Herrn … . Weiters möchte ich die beiden Trauzeugen … und … begrüßen.
Liebes Brautpaar!
Sie haben sich heute hier eingefunden, um den Bund der Ehe zu schließen.
Und damit vollendet sich nach außen hin, was sie einander schon lange im Herzen gelobt haben. In einer Zeit in der ständig Kriege geführt werden, in der Hass und Neid regieren, haben Sie sich gefunden um einander JA zu sagen. JA, ich nehme Dich an, ich will Dich lieben und achten solange ich lebe.
Und vor allem die Liebe, so scheint mir, ist es die das Wesen einer erfüllten Beziehung ausmacht. Die Liebe ist wahrscheinlich das schönste Geschenk, das einem Menschen je widerfahren kann. Clemens Brentano, beispielsweise, beschreibt sie folgendermaßen: „Die Liebe allein versteht das Geheimnis andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.“ Oder Antoine de Saint-Exupery sagt: „Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.“ Wenn ich nun an meine eigene Eheschließung zurückdenke, so hat sich mein Priester auch die Liebe zum Thema genommen. Und er sagt: „Es gibt 3 Dinge auf die man nicht vergessen sollte: Das Erste ist zu sagen: Ich liebe dich – denn diese 3 Worte kann man nicht oft genug hören. Das Zweite ist zu sagen: Ich brauche dich – denn es ist schrecklich sich unnütz zu fühlen. Und das Dritte-und das scheint mir am wichtigsten zu sein-ist später auch zu sagen: Ich vergebe dir; Ich liebe Dich – Ich brauche dich und ich vergebe Dir.
Frau … , Herr …, Sie haben sich nun dazu entschlossen, den Weg gemeinsam zu gehen. Und da sie alle Voraussetzungen für das Zustandekommen einer gültigen Ehe erfüllt haben, ersuche ich Sie sich von den Plätzen zu erheben, um Ihren Entschluss auch zu besiegeln.
Ich frage Sie, Herr … wollen Sie aus eigenem und freien Willen die Ehe mit Frau … schließen, so sprechen Sie bitte ein deutliches JA.
Ich frage auch Sie, Frau … wollen Sie aus eigenem und freien Willen die Ehe mit Herrn … schließen, so erwarte ich auch von Ihnen ein deutliches JA.
Nachdem Sie nun vor ihren beiden Trauzeugen bekundet haben, dass sie die Ehe Miteinander eingehen wollen, obliegt es nur mir als ihren Standesbeamten auszusprechen, dass sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind.
Und zum äußeren Zeichen Ihrer Verbundenheit mögen Sie bitte die Ringe wechseln. Herr … bitte, Frau … bitte.
Ich darf Sie nun bitten wieder Platz zu nehmen.
Um die Richtigkeit der Eintragungen im Ehebuch zu überprüfen, lese ich Ihnen nun einen Auszug aus dem Protokoll vor.
Wenn sich diese Eintragungen nun als richtig erweisen, ersuche ich Sie nun das Protokoll zu unterfertigen.
Herr… bitte, Frau … bitte, und nun die beiden Trauzeugen.
Liebes Ehepaar …!
Mit diesem Schritt haben Sie auch eine Verantwortung übernommen. Eine Verantwortung für den anderen Partner gegenüber, der sie sich stets bewusst sein sollten.
Ab heute heißt es nicht mehr „Ich“ oder „Du“, sondern nur mehr „WIR“.
Möge es Ihnen gelingen, eine gurte, eine glückliche Ehe zu führen, das wünsche ich Ihnen in meinem Namen und im Namen unseres Bürgermeisters.
Abschließend möchte ich Ihnen noch ein paar Zeilen von „NICO“ vorlesen, und im Anschluss daran erhalten Sie die Heiratsurkunden.
„Zärtlichkeit und Zuneigung sollen unsere Begleiter sein, nicht nur in der Zeit der leidenschaftlichen Liebe, sondern auch in späteren Jahren der Gemeinsamkeit.“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nochmals alles Gute! Herzlichen Glückwunsch!

 
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