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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (663)

Trauungsrede Hochzeit: X und Y

Musik:
Begrüßung:

Ich wünsche allen Anwesenden einen wunderschönen Festtag und begrüße sie recht herzlich zur standesamtlichen Trauung, hier in ….

Ganz besonders begrüße ich das Brautpaar X und Y, sowie die beiden Trauzeugen.

Für alle die mich nicht kennen; Mein Name ist YX, ich arbeite im Melde- und Standesamt, am …amt, Ort.

Liebe X, lieber Y!

Es freut mich ganz besonders, dass ich bei euch beiden, einem so strahlenden Brautpaar, die Trauung, durchführen darf.

Die Zeit ist reif geworden um gemeinsam einen Schritt zu wagen, welcher gewisse Veränderungen mit sich bringt. In wenigen Minuten wird sich ein Name ändern. Und wenn ihr heute euer gemeinsames Heim betreten werden, dann nicht mehr als „die Verlobten“ – sondern als Ehepaar.
In der Trauungszeremonie bringt Ihr öffentlich zum Ausdruck, dass ihr zueinander „Ja“ sagt.

Für zwei Menschen, die sich lieben, ist die Trauung das gegenseitige Versprechen, auch in Zukunft füreinander da zu sein und zusammenzuhalten. Sich auch in Zukunft zu achten und zu schätzen.


Für diesen Schritt ins Eheleben bedarf es jedoch gewisse Voraussetzungen.

Eine davon ist die Liebe. Eine glückliche Liebe ist das Kunstwerk aus zwei Menschen.
Die Liebe sucht nicht, sie findet. Ohne ihr gäbe es keinen Funken, der auch bei euch beiden übergesprungen ist. Es gäbe keine wunderbar flatternden Gefühle, die einen in den 7. Himmel schweben lassen.

Auf einmal ist sie da und mit ihr beginnt aus Zuneigung mehr zu werden. Und aus der Zuneigung wächst das Verlangen. Das Verlangen mit dem geliebten Menschen unzertrennbar zu werden und zu sein.

Man befindet sich auf einer Glücksebene, die man nicht mehr verlassen möchte. Auf dieser Glücksebene – der sg. „Hoch-Zeit“ seid ihr beide gerade angelangt und es gibt nichts Schöneres als diese wunderbaren Gefühle auch rechtlich besiegeln zu lassen.





In einem Buch habe ich einmal folgenden Spruch gelesen:

„Früchte reifen durch die Sonne, Menschen reifen durch die Liebe“

Die Früchte reifen zwar durch die Sonnen, sie brauchen aber auch den Regen und sind dem Wind ausgesetzt. Nur so können sie zu wirklich guten Früchten werden.

Genauso ist es bei den Menschen, sie reifen durch die Liebe. Und im Grunde sind es die guten und die schlechten Tage, die dazu beitragen, gemeinsam zu wachsen. Für jedes Zusammensein gibt es gewisse Regeln – geschriebene und ungeschriebene. Wenn man lernt, nach dem Hinfallen wieder gemeinsam aufzustehen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, sind das die besten Voraussetzungen für das Reif-Werden der gemeinsamen Liebe.

Bestimmt habt ihr schon in eurer Partnerschaft die Erfahrung gemacht, dem anderen Stütze und Halt zu sein. Dadurch wurde auch eure Vertrauen in der Beziehung gestärkt.

Das Vertrauen ist jene emotionale Atmosphäre, in der wahre Liebe gedeihen kann. Zu vertrauen heißt, das Gefühl zu haben, in der Gegenwart des anderen sicher zu sein und dass er oder sie in Momenten der Verletzlichkeit, der Schwäche oder des Triumphs nicht enttäuscht wird.
Vertrauen bedeutet, dass der Partner ein tiefes Interesse am anderen hat, dass er oder sie um das Wohlergehen des anderen besorgt ist.


Um diese wunderbaren Gefühle auch weiterhin genießen und spüren zu können, bedarf es auch einer Menge Zeit. Zeit ist etwas Kostbares und gleichzeitig Notwendiges.

Speziell im Alltag und Berufsleben wird man häufig durch Stress gezwungen, Gefühle beiseite zu schieben. Daher ist es wichtig, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen. Die richtige Einteilung ist hier das Um und Auf.

Ich möchte unser Brautpaar nicht mehr länger warten lassen und wende mich nun den gesetzlichen Bestimmungen zu.
Aus diesem feierlichen Anlass ersuche ich alle, denen es möglich ist, sich von ihren Plätzen zu erheben.

Ehekonsens:

X, ich frage dich: „Ist es dein freier und fester Entschluss, die Ehe mit Y zu schließen, dann antworte mit „Ja“.
Y, ich frage dich: „Ist es dein freier und fester Entschluss, die Ehe mit X zu schließen, dann antworte mit „Ja“.
Nachdem ihr beide die entscheidende Frage – im Beisein eurer Trauzeugen, Familie und Freunde - mit einem deutlichen „Ja“ beantwortet habt, erkläre ich euch Kraft des Gesetzes als rechtmäßig verbundene Eheleute.
Y – du darfst nun das erste Mal deine Frau küssen.
Musik:


Ringwechsel:
Vor mir liegen die Ringe, die ihr mitgebracht habt.
Als äußeres Zeichen eurer Verbundenheit werdet ihr euch nun die Ringe gegenseitig anstecken.

Ehebucheintrag:
Anlässlich eurer Hochzeit wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde diesen Eintrag nun auszugsweise vorlesen und euch anschließend bitten, diesen Eintrag mit eurer Unterschrift zu ergänzen. EHEBUCH


Liebes Ehepaar!

Bevor ich euch nun noch eine schöne kirchliche Trauung und eine anschließende, gesellige Hochzeitsfeier wünschen darf, möchte ich euch noch „Gute Ratschläge zur Hochzeit“ in Form eines Gedichtes mit auf den Weg geben.

Gute Ratschläge zur Hochzeit

Wie uns seit Urzeit die Erfahrung lehrt, wird die Frau vom Mann - und umgekehrt – begehrt, denn selbst in der Bibel heißt es, ganz zweifelsfrei:
Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei!

Nun ist es auch bei euch soweit, dass die Ringe habt getauscht ihr heut.
Somit seid ihr für alle wahrnehmbar, ein stolzes glückliches Ehepaar!

Doch kommt trotz Liebessonnenschein, die Harmonie nicht von ganz allein.
Um das Glück zu halten, lang und ganz, braucht es Wertschätzung und Toleranz.

Eure Liebe sollte vor allen Dingen, euch stets einander näher bringen.
Vermeidet Kümmernis und Leid, habt immer füreinander Zeit.

Tragt zusammen alles, mit Verständnis füreinander, wagt gemeinsam alles mit Achtung voreinander.
Man könnte euch noch vieles raten, Für ein Leben ganz im Glück, doch besser ist es, ihr probiert es selber, Stück für Stück!

Das alles will ich euch wünschen Jahr für Jahr, kurz, seid ein gutes Ehepaar!
Musik:

Es freut mich sehr, dass ich euch als Erste Gratulieren darf und wünsche euch alles erdenklich Gute. – Überreichung Heiratsurkunde -
 
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