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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (665)

Liebes Brautpaar!
Liebe Eltern und Trauzeugen, sehr geehrte Hochzeitsgäste!

Ich freue mich ganz besonders, daß ich meine allererste Trauung, bei zwei Menschen die mir sehr am Herzen liegen, und die mir gute Freunde sind durchführen kann.
Seit ich Euch kenne, weiß ich mit Sicherheit daß es das Schicksal gibt und daß es Euch zusammengeführt hat weil es wußte, daß Ihr Euch vom ersten Augenblick an ineinander verlieben werdet. Die Zeit ist vergangen und das Glück hat Euch begleitet. In einigen Wochen schon werdet Ihr nicht mehr alleine sein, denn Ihr habt Euch entschlossen ein Kind in die Welt zu setzen. Ich denke aber, daß dies nicht der einzige Grund ist, Euch heute das Eheversprechen zu geben sondern weil Ihr sicherlich das Gefühl habt, füreinander bestimmt zu sein, und die Überzeugung, das ganze Leben nicht nur gut miteinander auszukommen, sondern auch glücklich zu werden.
Mit diesem Gefühl und dieser Überzeugung wagt Ihr heute das Ja-Wort, mit dem Ihr den Bund für´s Leben schließt. Damit beginnt für Euch der gemeinsame Lebensweg, von dem Ihr nicht wisst, wohin und wie weit er Euch führt, was er an Glück und Freude, vielleicht aber auch an Kreuz und Leid bringt.
In dieser entscheidenden Schicksalsstunde mag sich Euch die bange Frage aufdrängen, ob Euer heutiges Ja-Wort doch Euer Glück begründet. Beginnt Euer gemeinsames Leben mit dem ernsten Vorsatz, sich immer ehrlich zu bemühen, einander zu verstehen, Eure Meinungen und Wünsche aufeinander abzustimmen und jederzeit und in allem aufeinander Rücksicht zu nehmen, mit dem guten Willen, wenn es notwendig ist, füreinander auch Opfer zu bringen, und dem Bewußtsein, mit dem Ja-Wort die Verantwortung füreinander zu übernehmen. Sucht nicht zuerst das eigene Glück, sondern das des anderen, dann werdet Ihr das Glück, nach dem Ihr Euch wie jeder ander Mensch sehnt, in Eurer Ehe finden.
Und so will ich Euch nun eine kleine aber doch so große Frage stellen, eine Frage, die Euer ganzes zukünftiges Leben einschließt, eine Frage, die Ihr mit den Lippen beantworten, aber mit dem Herzen und dem Willen zum gemeinsamen Leben wahrmachen müßt!
Dazu darf ich Euch nun bitten aufzustehen.

Ich frage Dich, lieber ……, ist es Dein freier Wille und fester Entschluß, mit Deiner Braut …… den Bund der Ehe zu schließen, dann antworte bitte mit einem deutlichen Ja!

Nun frage ich Dich, liebe ……, ist es Dein freier Wille und fester Entschluß mit Deinem Bräutigam …… den Bund der Ehe einzugehen, dann antworte auch Du bitte mit einem deutlichen Ja!
Kraft meines Amtes ist es mir eine Freude, aussprechen zu können, daß Ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.
Nun darf ich Euch bitten, zum äußeren Zeichen Eurer Verbundenheit die Ringe zu tauschen.

Ich verlese jetzt die Eintragung im Ehebuch und bitte Euch und die beiden Zeugen, diese Eintragung anschließend zu unterzeichnen, um damit die erfolgte Eheschließung zu beurkunden.

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Ich wünsche Euch für Euer zukünftiges Eheleben noch alles Gute, erinnert Euch immer wieder gerne an Euren Hochzeitstag, nehmt Euch die frohe Stimmung und die gute Laune mit auf Euren gemeinsamen Lebensweg und beginnt mit dieser Stunde eine gute, glückliche und harmonische Ehegemeinschaft.

Ich habe das Glück und darf Euch als erster gratulieren...
................... Herzlichen Glückwunsch!

 
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