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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (671)
Begrüßung

Sie, Herr ........ und Frau ........, wollen sich heute das JA-Wort geben und sich damit verbindlich versprechen, Ihr weiteres Leben gemeinsam zu leben.
Grundlage dafür, denke ich, ist Ihre Liebe, die wie das Fundament eines Hauses wichtig ist.

L i e b e
Liebe ist Licht
ohne einander zu blenden.
Liebe ist einander nahe sein,
ohne einander zu besitzen.

Liebe ist Wärme geben,
ohne einander zu ersticken.
Liebe ist Feuer sein,
ohne einander zu verbrennen.

Liebe ist viel voneinander halten,
ohne einander festzuhalten.

Allein die Liebe,
ist das H a u s,
in dem wir wohnen können.

Ja, auch die Ehe kann mit einem Haus vergleichen. Wie gesagt, das Fundament sollte die Liebe sein und Ihre Liebe verbindet Sie schon eine lange Zeit miteinander, liebes Brautpaar!

Bei Ihnen kann ich bei Ihnen schon von einem bewährten Paar sprechen: Sie sind inzwischen 9 Jahre zusammen und leben bereits seit 2003 zusammen. Heute wollen Sie Ihre Beziehung ganz offiziell machen. Mit Ihrem Ja-Wort zur Eheschließung werden Sie vor der Familie, vor diesen Hochzeitsgästen und Freunden, ja der ganzen Gesellschaft, ein Ehepaar.

Und wie Sie mir verraten haben, sogar bald eine kleine Familie sein.
Als Beweis Ihrer Liebe erwarten Sie ein gemeinsames Baby und sind sicherlich voller Vorfreude und Spannung.


Mit Ihrem Ja-Wort gleich hier übernehmen Sie nicht nur Verantwortung für Sie beide, sondern auch für dieses kleine, sie verbindende Wesen.

Willkommen, Kind



Jedes Kind ist ein Wunder,
ein schwaches, verletzliches Wesen,
mit dem alles neu wird,
das Bösewichte weich macht
und Verzweifelte an das Leben glauben lässt.

Willkommen, Kind,
auf unserm kleinen Planeten.

Ruhe am Herzen einer lieben Mutter,
und lass dich wiegen
in den Armen eines lieben Vaters.

Ich wünsche dir keinen Reichtum.
Ich wünsche dir nur Liebe, warme Liebe,
dann hast du alles, was du brauchst,
um ein glücklicher Mensch zu werden.



Die Trauzeremonie ist wie eine Tür, die Eingangspforte zu Ihrem gemeinsamen Ehe-Haus. Ich als Standesbeamtin und die ganze Hochzeitsgesellschaft begleiten Sie voll Freude bis hierher. Nach der Hochzeit richten Sie sich dieses „Ehe“-Haus selber ein. Nach Ihrer ganz individuellen Art.

Dafür gibt es kein wirkliches Vorbild, keine Glücksgarantie auch kein Umtauschrecht.
Eine gute Beziehung fällt auch nicht so einfach vom Himmel. Wie alles, was gedeihen soll, braucht sie Nahrung und Pflege: Aufmerksamkeit für einander, sich Zeit für einander nehmen, Verständnis für den anderen haben, zusammenhalten. Es kann auch ein Lächeln oder sich in den Arm nehmen zur rechten Zeit sein, oder, oder, Sie werden wissen, was Ihnen gut tut.
Wichtig ist, das gemeinsame Ehehaus so einzurichten, dass beide sich wohlfühlen. Das braucht auch immer wieder die Bereitschaft, auf einander zuzugehen, eine Lösung zu suchen, mit der beide zufrieden sind.

Die Ehe ist kein FERTIGHAUS, sondern ein Gebäude, an dem ständig repariert werden muss. Jean Gabin

Ich wünsche Ihnen, dass diese Ehe für Sie wie ein stabiles Haus sein wird, in dem Sie sich wohl und geborgen fühlen, in dem Sie Ruhe finden und Kraft schöpfen vom Alltag, ( (ein Haus, wo Sie Ihrem Kind Wärme und Geborgenheit schenken) in dem Sie mit einander lachen, fröhlich sein, genießen können ein Haus, dass für Freunde offen ist, ja, ich wünsche Ihnen ein Ehehaus, in dem Sie sich auch in schwierigen Zeiten sicher fühlen können.

In solchen schwierigen Zeiten, die das Leben neben den leichten Zeiten auch für uns bereithält, wünsche ich, dass Sie sich gegenseitig unterstützen und fest zusammenhalten können, so dass Ihre Liebe dadurch wachsen kann.

Ein Patentrezept für die Ehe oder die ideale Bauanleitung für das „Ehehaus“ gibt es nicht.
Aber mit dem genialen Baustoff HUMOR lässt sich ein gutes Wohnklima und eine angenehme Atmosphäre herstellen.
Mit HUMOR nimmt man sich selbst und den anderen nicht zu ernst, so dass kleine Unzulänglichkeiten nicht zu wichtig werden.

Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt, für ein gutes Wohnklima in Ihrem Ehehaus zu sorgen.

Bereit zur Eheschließung? Dann wollen wir uns zur Trauzeremonie erheben.

 
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