logout
TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (686)

Liebe ....., lieber ..............,
geschätzte Hochzeitsgäste!

Ich darf euch recht herzlich zur standesamtlichen Trauung hier im Trauungssaal der Gemeinde ............... begrüßen.

Liebes Brautpaar!

Zu aller erst möchte ich sagen, dass es mir eine große Ehre ist, dass ich hier und heute meine Nachbarin ... und Ihren ........ bei ihrem Schritt in die gemeinsame Zukunft begleiten darf. Vor cirka 15 Jahren, bei meiner Hochzeit, gab mir ein damals 9jähriges Mädchen in Gedichtform einige Weisheiten mit auf den Weg. Ich weiß nicht, ob du dich daran noch erinnern kannst? Ich habe deine Lebensweisheiten von damals so gut wie möglich befolgt. Eine Zeile daraus ist durchaus aktuell und auch auf eure Hochzeit anzuwenden:
Drum, mei liabs Brautpoar, hobt´s eich recht gern,
tat´s ois mitanonda, loch´n und rearn!
Auch ihr beide habt euch entschieden, von nun an euer Leben miteinander zu gehen, es werden Höhen aber auch Tiefen daherkommen. Lebt es nach dem Motto: Glück ist das einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt oder auch im Gegenschluss: Leid ist das einzige was sich halbiert, wenn man jemanden hat, der es mit einem teilt.
Das Gemeinsame Miteinander und Füreinander sollte auch für jeden von euch beiden noch den Freiraum offen lassen, die eigene Persönlichkeit weiter zu leben und seine Eigenständigkeit zu behalten.
Nun aber zu eurem heutigen Festtag. Zur Vorbereitung eurer Trauung habe ich euch gebeten, mir eure Kennenlerngeschichte zukommen zu lassen.
Es war im Jänner 2003 beim Nachtslalom in Schladming, ein erstes Sehen und kurzes Kennenlernen reicht aus, die nächsten 14 Tage glühen eure Handies durch den starken SMS Austausch. Am 14. Februar, just am Tage der Verliebten, dem Valentinstag trefft ihr euch in ........ beim Fortgehen und der berühmte Funke springt über.

Seit nunmehr 6 einhalb Jahren geht ihr gemeinsam durchs Leben und ihr hattet in diesen Jahren die Zeit und die Möglichkeit, euch kennen und lieben zu lernen aber auch die nötigen Freiräume, um eure Jugendjahre zu genießen. Mit eurem Entschluss, eine Familie zu gründen geht es nun in die nächste Etappe eures Lebens und ihr habt euch entschieden, dies mit eurem Entschluss zu heiraten zu bestärken.

Mit einem Spruch von Clemens Brentano (1178-1842) möchte ich meine Einleitung zum Ende bringen:
„Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.“ In diesem Sinne wünsche ich euch großen Reichtum für eure gemeinsame Zukunft.

Nun bitte ich euch beide aufzustehen!

Ich richte jetzt die bedeutsame Frage an euch, die Frage, die euer ganzes zukünftiges Leben einschließt, die Frage, die ihr mit den Lippen beantwortet aber mit dem Herzen und dem Willen zum gemeinsamen Leben wahr machen müsst:

Ich frage dich, ..............., bist du gewillt, mit deiner Braut .............. die Ehe zu schließen, so antworte mit JA.

Und nun frage ich dich, ......., willst du mit deinem Bräutigam .......................... die Ehe eingehen, so antworte mit JA.

Ich darf euch nun bitten, als äußeres Zeichen eurer Verbundenheit die Ringe zu tauschen.

Ihr dürft euch nun küssen.

Nachdem ihr vor mir erklärt habt, die Ehe miteinander eingehen zu wollen, ist euer Ehebund geschlossen. Ihr seid nun Kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute.

Anlässlich eurer Hochzeit wurde im Ehebuch des Standesamtes der Gemeinde .......... ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde euch diesen Eintrag nun vorlesen und dazu nehmt bitte Platz.


Ich bitte nunmehr zuerst die Braut, dann den Bräutigam und anschließend die Trauzeugen die Eintragung durch ihre Unterschrift zu beurkunden.


Liebes Brautpaar, liebe ..., lieber ...........!
Ich darf euch als Standesbeamter viel Glück, Geborgenheit und Frieden wünschen, damit eure Ehe eine harmonische, glückliche Ehe werde. Im Namen der Gemeinde und unseres Bürgermeisters darf ich euch, Liebe geht ja bekanntlich auch durch den Magen, dieses Kochbüchlein überreichen und wünsche abschließend noch einen wunderschönen und freudigen Hochzeitstag






 
zurück zur Übersicht