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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (58)
Liebes Brautpaar ! Sehr verehrte Hochzeitsgäste!

Als Standesbeamtin der ………………. heiße ich Euch hier im Trauungsraum sehr herzlich willkommen.

Es gibt im Leben eines jeden Menschen doch immer wieder Stunden, die seine Zukunft verändern und seinen weiteren Lebensweg bestimmen.
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Eine solche Stunde ist heute für Euch gekommen, den Ihr seid hier um einander das Jawort zu geben, mit dem Ihr den Bund fürs Leben schließt.
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Ihr erfüllt damit die staatliche Eheschließungsform und gebt einander das Versprechen, gemeinsam durchs Leben zu gehen.
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In Freud und Leid - im Glück und im Unglück - in den frohen und in den trüben Stunden - treu und fest zusammen zu stehen und einander immer ein guter Kamerad und angenehmer Weggefährte zu sein.
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Ihr seid Euch dessen bewusst, dass Ihr mit dieser bedeutungsvollen Entscheidung, die Verantwortung füreinander übernehmt, einander Eure Zukunft und Euer Lebensglück anvertraut und damit in einen neuen Lebensabschnitt tretet.
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Verbindet mit Eurem Jawort den ernsten Vorsatz, einander nie mehr zu verlassen, sondern immer treu und selbstlos zu lieben und auch in den Widrigkeiten des grauen Alltags, den guten Willen zu bewahren um einander wirklich glücklich zu machen.
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Ich bitte Euch liebes Brautpaar, Euch von den Sitzen zu erheben und die Fragen die ich an euch richte, zu beantworten.

In Gegenwart Deiner Zeugen , frage ich Dich , ist es Dein ernster und freier Wille, Deine Braut zu ehelichen, Ihr eheliche Liebe und Treue zu halten und Ihr ein guter Lebenskamerad zu werden, dann bitte ich um ein deutliches \"JA\".

Ebenso frage ich Dich , ist es Dein ernster und freier Wille Deinen Bräutigam zu ehelichen, Ihm eheliche Liebe und Treue zu halten und Ihm ein guter Lebenskamerad zu werden, dann bitte ich um ein deutliches \"JA\".
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Ihr habt nun vor mir als zuständiger Standesbeamtin ohne Vorbehalt erklärt dass Ihr die Ehe miteinander eingehen wollt und ich spreche somit aus, dass Ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Der Ring ist Sinnbild des in sich Geschlossenen, der Einheit und der Treue. Zum äußeren Zeichen Eurer Verbundenheit darf ich euch bitten, euch diese Ringe gegenseitig anzustecken.

Anlässlich eurer Eheschließung wurde das gegenseitige Gelöbnis in das Ehebuch unseres Standesamtes eingetragen, welches ich nun auszugsweise vorlesen werde.

Im Anschluss daran bitte ich Euch und Eure Trauzeugen euch mit euren Unterschriften in das Ehebuch einzutragen.

VORLESEN und UNTERSCHREIBEN
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Ich wünsche Euch herzlich, dass Euer gemeinsames Eheleben so wird, wie Ihr es Euch heute in Euren Träumen und Wünschen vorstellt. Das Ihr aneinander findet, was Ihr voneinander erwartet, zueinander ein unerschütterliches Vertrauen bewahrt und in Eurer Ehe Glück und Frieden findet.
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Möge all das wahr werden, was Euch Eure Lieben, Eure Freunde und Bekannten heute Gutes Wünschen.
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Auch in einer guten Ehe gibt es Missverständnisse und Meinungs-verschiedenheiten, - doch mit Geduld und etwas Verständnis füreinander, werdet Ihr immer wieder einen gemeinsamen Weg finden.
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Lasst Euch bei Eurem Zusammenleben immer von einem guten Herzen leiten, dass eigene Wunsche zurückstellt - in allem und jederzeit auf den anderen Rücksicht nimmt, verzeihen und auch vergessen kann.
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Lasst über eine gegenseitige Verstimmung nie die Sonne untergehen, denn es sind verlorene Stunden, wenn Ihr nicht gut miteinander seid.
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So leite dieser Tag ein schönes, glückliches Leben treuer und trauter Gemeinschaft ein und er bleibe Euch bis an euren späten Lebensabend in lieber Erinnerung.

Eine bedeutungsvolle Stunde geht zu Ende, ein neuer Lebensabschnitt hat seinen Anfang genommen.

Mit den netten Worten einer großen Österreicherin die sagt: \"Soweit Erde Himmel sein kann, ist sie es in einer glücklichen Ehe!\"-- möchte ich mich hier verabschieden - und das Eure Ehe eine solche wird, wünsche ich Euch aufrichtig. Danke


 
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