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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (717)


Liebes Brautpaar, verehrte Trauzeugen, Eltern und Gäste,

ich darf Sie alle recht herzlich zu diesem feierlichen Anlass , nämlich zur Eheschließung von ********** und ********, hier im Innenhof des ************** begrüßen.

Ich hoffe, Sie haben sich alle gut auf diesen Tag eingestimmt, die Sonne scheint (mal mehr oder weniger) das Brautpaar und die Trauzeugen und natürlich alle geladenen Gäste sind anwesend und so denke ich, steht der jetzigen Eheschließung nichts mehr im Wege.

Bevor ich zum wesentlichen Teil des heutigen Tage komme, möchte ich noch ein paar persönliche Worte an Sie richten, an die Sie sich hoffentlich gerne zurückerinnern werden.

Liebes Brautpaar, wie ich von Ihnen erfahren habe, kennen sie sich schon sehr lange, Ihre Liebe zueinander , die sie nun heute hier beide zum Standesamt führt, war nicht immer ganz geradlinig.

Beide wohnten Sie mit Ihren Familien in ***************, in direkter Nachbarschaft...!

Schnell merkten Sie, dass da ein gewisses Kribbeln vorhanden ist, wenn sie sich gesehen haben und war es nur heimlich durchs Fernglas vom Haus aus...

Zu schüchtern war man dann, um es dem anderen zu sagen. Jeder war verliebt, aber war es umgekehrt genauso ?


Irgendwann war die Scheu überwunden. Auf einer rauschenden Party gestanden Sie sich Ihre Liebe zu einander und es kamen danach schöne Zeiten in der Sie Ihre Freizeit möglichst zusammen verbrachten.

Jedoch verging die Zeit und sie merkten, dass viele Dinge noch unausgesprochen waren.
In dieser Phase sind Sie auf Ihre Verschiedenheiten gestoßen. Sie haben erfahren, dass sie über manches anders denken. Kompromisse waren schwer zu finden.

Ihre Wege trennten sich..

In dieser Zeit wurde Ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt.
der Kontakt blieb jedoch mehr oder weniger immer erhalten, und auch Ihre Gefühle zueinander waren doch nie ganz erloschen.

Aber irgendwann war Ihre Liebe zueinander wieder stark genug, um Neuanfänge zu wagen. Sie erkannten die Besonderheiten des Anderen und gaben Ihrer Beziehung eine zweite Chance.
Die Ausbildungsorte waren jedoch viele Kilometer voneinander entfernt, dass Ihnen zunächst nur eine Fernbeziehung blieb und Sie sich gerade an den freien Wochenenden sehen konnten.

Das alles reichte Ihnen aber nicht, Sie wollten mehr voneinander haben und Sie fassten den Entschluss, eine gemeinsame Wohnung zu beziehen, sich einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt – nämlich in ********, einzurichten.

Ihre Bindung bekam einen neuen Charakter. Durch die räumliche Nähe, lernten sie sich noch besser kennen. Jeder wusste von den Stärken und Schwächen des Anderen. Es harmoniert gut zwischen Ihnen. Es kam das sichere Gefühl, diesen Menschen will ich an meiner Seite haben.

Der Höhepunkt Ihrer Beziehung war dann schließlich die Geburt Ihres Sohnes *************. So waren Sie von nun an nicht nur Freund und Freundin sondern zugleich Vater und Mutter.
Andere Prioritäten rückten für Sie von nun in den Mittelpunkt Ihres bisherigen Lebens.

Sie, liebes Brautpaar finden Lebensglück und Lebenssinn in Ihrer kleinen Familie mit Ihrem Kind.

Dann am *************, stellte ******* seiner ****** bei Kerzenschein und einem gemütlichen Essen die entscheidende Frage...

Heute auf den Tag machen Sie den letzten Schritt, der zu einer echten, ehelichen Gemeinschaft nach dem Gesetz gehört, sie geben sich das Eheversprechen durch das Ja-Wort.

Sie gehen künftig - noch mehr als bisher schon – den gemeinsamen Weg, um miteinander die kleinen und großen Aufgaben, die Ihnen das Leben stellen wird, zu lösen.

Dabei werden Sie erfahren, was es heißt, in einer glücklichen Ehe geborgen zu sein.
Jedoch kann ein Mensch Geborgenheit nur dann empfinden, wenn er Vertrauen zum Partner hat.

Ein Vertrauen geprägt von der Bereitschaft Stütze in schwierigen Situationen zu sein oder sich miteinander zu freuen, über die schönen Dinge des Lebens, die sie gemeinsam mit Ihrem Sohn erleben dürfen.
 
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