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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (728)

Zuvor eine kleine Kennlerngeschichte..des Brautpaares..dann weiter... Doch heute sitzen Sie beide erst einmal vor mir und möchten die Ehe miteinander eingehen. Sie beide wissen natürlich selbst, dass es weder für Ihre Ehe noch für irgendeine andere Ehe eine Garantie oder gar Patentrezepte gibt. Offenheit, Ehrlichkeit, gegenseitige Rücksichtnahme, Achtung, Liebe und Zuneigung, sollten immer an erster Stelle stehen, auch die gemeinsame Arbeit im Haushalt Das Träumen und Pläneschmieden von einer glücklichen Zukunft sind gute Bestandteile einer glücklichen und ausgewogenen Ehe. Es ist ein großes Glück Kinder in einer Ehe zu bekommen, Sie beide haben sich für Nachwuchs noch nicht entschieden, den Zeitpunkt bestimmen Sie natürlich auch ganz allein, doch warten Sie nicht zu lange, denn ich denke das Kinder eine Ehe erst richtig bereichern, auch wenn hier und da mal kleine oder große Stolpersteine warten, doch mit Hilfe der „ „ „zukünftigen“ Großeltern, werden sie auch diese Hürden meistern. Dieser Tag Ihrer Eheschließung sollte aber auch ein Tag der Besinnung sein, er sollte Anlass geben Dank zu sagen, dank an Ihre Eltern welche heute auch hier anwesend sind, sie haben sich mit viel Liebe und Hingabe um sie beide bemüht und aus Ihnen Persönlichkeiten herangezogen. Und das darf man Ihnen niemals vergessen. Gerade heute denken Sie liebe Eltern von Maria und liebe Eltern von Oliver an die Zeit zurück als die beiden gerade geboren wurden. Als wäre es gestern erst gewesen, kommen Tausend Erinnerungen zurück Der erste Schrei, das erste Wort, das erste Zähnchen, der erste Schritt, so manche Kinderkrankheit, Kinderkrippen und Kindergartenzeit, Schuleinführung, Konfirmation, Jugendweihe, die erste Liebe, Lehr- oder Studienzeit und heute sitzen zwei erwachsene Menschen vor uns und durchbrechen den selben Kreislauf den Sie alle schon gegangen sind. So wie ich Sie beide kennen lernen durfte liebe Maria und lieber Oliver, glaube ich fest daran, dass sie beide Ihren Weg gemeinsam gehen, und sollte es doch einmal Probleme geben, sie werden sicher immer zu hause anklopfen dürfen und Ihre Eltern werden Ihnen gute Ratgeber sein. Das gegenseitige Annehmen, den Partner so akzeptieren wie er ist, das ist persönliche und charakterliche Größe. Man kann einen erwachsenen Menschen nicht umerziehen und dessen sind Sie beide sich bewusst. Sie lieben den anderen wie er ist, und das habe ich in unserem gemeinsamen Gespräch wirklich wahrnehmen dürfen. Sie wissen, was sie an dem anderen haben, trotzdem hat jeder Mensch auch seine kleinen Macken. Akzeptieren Sie diese und verlangen sie nicht, das der Partner sie jeden Tag auf rosa Wolken bettet. Sprechen Sie deutlich aus, was sie wollen und was sie stört, schieben Sie es nicht auf die lange Bank. Falls mal dicke Luft herrscht, lassen Sie den Ärger erst abklingen, so sagt keiner etwas Unüberlegtes oder kränkendes. Dennoch ist Streit sehr wichtig, solange er sachlich bleibt. Lache Sie miteinander, so oft es geht, denn wer zusammen lachen kann, übersteht auch die Schattenseiten besser.
 
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