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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsreden: (740)

Liebes Brautpaar, liebe Trauzeugen,
liebe Gäste,

ich darf Sie alle heute hier in der …. zu Ihrer standesamtlichen Trauung begrüßen.

Ich freue mich ganz besonders, Ihren besonderen mit-erleben zu dürfen!

Bevor wir mit Ihrer heutigen Trauung beginnen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich kurz vorzustellen. Mein Name ist …. (kurze Einleitung)


In dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse kommt dieser besondere Satz vor:
„..und jedem Anfang wohnt einer Zauber inne!“

Dieser Satz hat viel Wahres. Wenn eine Hochzeitsgesellschaft, so wie heute, hier hereinkommt und alle festlich gekleidet sind habe ich immer den Eindruck, es liegt ein gewisser Zauber, ein besonderes Flair in der Luft und natürlich ein bisschen Aufregung!

Jeder hofft, dass er irgendwann im Leben den Menschen, der zu ihm passt und mit dem er sich ergänzt, eines Tages findet. Auch Sie werden vielleicht einmal so gedacht haben, bist Sie feststellten, dass Sie diesen Menschen gefunden haben.

Plötzlich erscheint alles wie neu – die Freude hat ein Gesicht erhalten und trägt einen Namen. Scheinbar alltägliche Dinge bekommen plötzlich einen neuen Sinn.







Jedes Paar ist aber anders, jedes Paar hat seine ganz individuellen Vorstellungen und Ziele für die Ehe. In einer Beziehung spielen ja immer viele Zutaten oder Faktoren eine Rolle. Doch die wichtigste Zutat, die-jenige, die die Ehe erst richtig aufgehen lässt, das ist die Liebe.

Die Liebe gibt Ihnen beiden die Gewissheit, stets für-einander da zu sein. Wer sich liebt ist bereit, in allen Phasen des Lebens zueinander zu halten sowie Freude und Leid miteinander zu teilen.

In schönen Zeiten spürt man die Liebe ohnehin, in traurigen Zeiten hingegen fühlt man sich leicht missverstanden oder gar verloren.

Doch dann reicht oftmals schon eine kleine Geste, ein liebevoller Blick, eine Umarmung, um dem Partner oder der Partnerin zu zeigen: Ich halte zu Dir, Du kannst Dich auf mich verlassen.

Lieben heißt auch, Fehler zu verzeihen, den anderen mit all´ seinen Stärken und Schwächen zu akzeptieren. Lieben heißt, die Wünsche und Bedürfnisse des anderen zu erkennen und ihnen entgegenzukommen.

Liebe heißt, an sich und an der Partnerschaft zu arbeiten und immer wieder einen neuen Anfang zu wagen - so wie Sie es heute tun.

„Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und selbst dabei reich zu werden“ – so hat es Clemens von Brentano in einem wie ich finde sehr schönen Vers ausgedrückt!

Und so sehr sich Ihre Liebe im Lauf der Jahre auch wandeln mag, sie wird doch immer die Basis für eine harmonische Ehe sein.



Zum Abschluss meiner Rede möchte ich nochmals, wie auch schon zu Beginn Hermann Hesse zitieren, denn in dem Gedicht „Stufen“ heißt es weiter: „..und jedem An-fang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben!“

Nun aber möchten wir zum wichtigsten Ihrer heutigen Trauung kommen, daher darf ich Sie alle bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben.

- Gedicht, Zitat usw. vortragen! -

Zuerst frage ich Sie, Herr …., ist es Ihr freier Wille, mit der hier anwesenden Frau … die Ehe einzugehen, so antworten Sie mir mit „Ja“.

Ich frage nun auch Sie, Frau …, ist es Ihr freier Wille, mit dem hier anwesenden Herrn … die Ehe einzugehen, so antworten auch Sie bitte mit einem „Ja“!

Nachdem Sie beide meine Frage übereinstimmend mit einem „Ja“ beantwortet haben, haben Sie die Ehe rechtmäßig geschlossen und ich erkläre Sie kraft Gesetzes nunmehr zu rechtmäßig verbundenen Eheleu-ten.

- Formalitäten -

- Glückwünsche an das Brautpaar usw. -
 
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