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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (761)

Ich heiße Sie nochmals herzlich willkommen im Trauungssaal unseres Standesamtes in …………, im besonderen Sie, liebes Brautpaar………..............................................................Trauzeugen und Gäste und möchte einige Worte dem Anlass entsprechend an Sie richten: Sie beide wollen heute in den Stand der Ehe treten. Es ist schon eine wunderschöne, beglückende Sache, das gemeinsame Leben zu meistern, Kinder zu erziehen, aber gerade diese Aufgaben fordern auch den ganzen Menschen. EHE – das bedeutet, man will mit dem Menschen, dem man dieses Versprechen gibt, für immer zusammen sein. Ehe – das bedeutet: Gemeinsam das Leben meistern. Ehe – das bedeutet: Ohne Vorbehalte Ja zu sagen zum Partner. Sie sind nach reiflicher Überlegung fest entschlossen, Ihr Leben auf die Gemeinschaft auszurichten. Gemeinsam – das heißt nicht immer „ Hand in Hand“, aber es heißt: „Immer für einander da zu sein, Krisen gemeinsam durchzustehen, aber auch die Freuden des Lebens gemeinsam zu genießen.“ Ich möchte Ihnen zu diesem Entschluss meinen herzlichen Glückwunsch aussprechen und freue mich mit Ihnen. Bevor Sie diesen wichtigen und endgültigen Schritt gesetzt haben, hatten Sie Zeit sich genau kennen zu lernen, die Eigenheiten des anderen zu akzeptieren, die Stärken des anderen zu lieben und die Schwächen zu tolerieren. Die Versuche! den Partner zu verändern, führen meistens, sooo sie gelingen, zu der Erkenntnis, dass es dann nicht mehr der Partner ist, in den man sich einst verliebt hat. Akzeptieren Sie die Eigenheiten und Schwächen des anderen und Sie werden feststellen, dass es auch, oder gerade diese Eigenschaften sind, in die Sie sich verliebt haben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in echter liebender Zuneigung das Eigentliche des Lebens finden. Das Eigentliche ist aber nicht der Beruf, sondern es ist „des Lebens innerer Friede“. Halten Sie zusammen in schönen, aber auch an schweren Tagen. In keiner Ehe fehlen Kummer, Sorgen und Leid. In jeder Ehe kann es zu Krisen kommen. Nehmen Sie sich jedoch ernstlich vor, nach einer Auseinandersetzung noch am gleichen Tag durch ein versöhnendes Wort oder durch ein Zeichen der Liebe den Frieden wieder herzustellen. Der heutige Tag soll für Sie liebes Brautpaar und für alle, die ihn mit Ihnen verbringen dürfen, ein Tag des Gücks und der Freude sein und so stark sein, dass es alles überstrahlt. Nicht nur in den nächsten Tagen und Wochen, das Glück dieses Tages soll Ihnen Kraft geben für alle Tage die Sie miteinander verbringen werden. Liebes Brautpaar Ich möchte Sie nun bitten, dass Sie sich und die beiden Beistände zum Zwecke des Konsensgespräches von Ihren Plätzen erheben. Ich frage nun Sie, Herr………………………………………… ist es Ihr freier und ausschließlicher Wille, mit der hier anwesenden Braut, Frau………………………………………… den Bund der Ehe zu schließen, dann sagen Sie „JA“ Ich frage nun Sie, Frau……………………………………………... ist es Ihr freier und ausschließlicher Wille, mit dem hier anwesenden Bräutigam, Herrn………………………………………………. den Bund der Ehe zu schließen, dann sagen Sie „JA“. Auf Grund Ihrer beiden ausgesprochenen Ja-Worte spreche ich nun Kraft meines Amtes aus, dass Sie rechtmäßig verbundene Eheleute sind. Darf ich Sie nun bitten zum äußeren Zeichen Ihrer Verbundenheit die Ringe anzustecken. Anlässlich Ihrer Hochzeit wurde im Ehebuche unseres Standesamtes ein Eintrag angelegt. Ich werde Ihnen diesen Eintrag nun auszugsweise vorlesen .
 
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