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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (773)

Liebes Brautpaar, sehr geehrte Hochzeitsgäste!

Ich begrüße Sie alle recht herzlich hier im …………. zur standesamtlichen Trauung von Frau …… und Herrn ………. Ihr habt euch diesen idyllischen Wintertag ausgesucht, um euch das Ja-Wort zu geben. Deshalb soll dieser Tag für euch ein Festtag sein. Die Natur ist heute bedeckt mit Raureif und Schnee. Aber unterhalb dieser weißen Decke befindet sich jede Menge Kraft zum Wachsen und Gedeihen. Auch eure Liebe hat im Hintergrund so ein großes Maß an Kraft, dass sie euch auf einen langen, gemeinsamen und harmonischen Weg begleiten wird. Der Weg hierher war stellenweise sehr eisig. Auch auf eurem gemeinsamen Lebensweg werden gefährliche Stellen kommen. Dabei wird es dann wichtig sein, immer einen Weg zueinander zu finden und einen Weg zu entdecken, den beide gemeinsam gehen können. Auf diesem gemeinsamen Weg sollt ihr euch sicher und geborgen fühlen. Genauso wie diese mit Raureif bedeckten Bäume hier draußen, braucht auch eure Ehe viel Wärme und Licht, damit sie sich entfalten kann. Ich wünsche euch in eurer Ehe so viel wärmende Zuneigung, dass ihr gegenseitig immer wieder neue Blüten und frische Blätter entdecken werdet. Abschließen möchte ich nun mit den Worten des Dichters Antoin d` Sant Exupery: „Wenn die Liebe einmal gekeimt hat, treibt sie Wurzeln, die nicht mehr aufhören zu wachsen.“ Gerne will ich nun bereit sein, eurem Entschluss, die Ehe zu begründen, rechtliche Kraft verleihen. Ich bitte euch nun, sich von den Plätzen zu erheben und meine Frage, die ich laut gesetzlicher Vorschrift an euch zu richten habe, mit JA zu beantworten. Ich frage nun den Bräutigam: Ist es dein fester Wille, mit deiner hier erschienenen Braut, die Ehe zu schließen, so antworte mit JA. Ich frage nun auch die Braut: Ist es dein fester Wille, mit deinem hier erschienenen Bräutigam, die Ehe zu schließen, so antworte mit JA. Nachdem ihr nun übereinstimmend erklärt habt, die Ehe miteinander eingehen zu wollen, kann ich euch und allen Anwesenden hier verkünden, dass ihr nun rechtmäßig verbundene Eheleute seid. Zum Zeichen der dauernden Verbundenheit, dürft ihr nun die Ringe wechseln. Euer Versprechen, nunmehr in einer Gemeinschaft leben zu wollen, ist im Ehebuch eingetragen. Die Urkunde, die hierüber errichtet wurde, will ich nun auszugsweise verlesen und bitte nachher um die Unterschriften. Sehr geehrtes Ehepaar! Feierlich beschworen und besiegelt, habt ich nun euren Lebensbund. Damit ist die Ehe wohl geschlossen, aber noch nicht geworden. Die Ehe wird erst durch das gemeinsame Leben, durch das gegenseitige Bewähren und durch das sinnvolle Streben. Zum Schluss möchte ich euch noch viel Glück für euren gemeinsamen Lebensweg wünschen. Ich schließe somit den offiziellen rechtlichen Teil der standesamtlichen Eheschließung. Ich danke für eure Aufmerksamkeit.
 
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