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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (776)

Lied Nr. 1 einschalten! Liebes Brautpaar, liebe ____, lieber _____! Verehrte Trauzeugen, Eltern und Verwandten und Freunde des Brautpaares! Ich freue mich, euch alle hier im Standesamt _________ zur Trauung von _____ und ____ sehr herzlich begrüßen zu dürfen. Wie für eure Verwandten und Bekannten „liebe _____, lieber _____“, ist es auch für mich als Standesbeamtin immer wieder ein schöner Moment, zwei verliebte Menschen – ein Paar – auf den Weg in die Ehe begleiten zu dürfen. Am Anfang einer Beziehung spielt die Faszination eine wichtige Rolle. Der andere ist einem besonders aufgefallen. Vielleicht waren es die Augen, die so ein ganz bestimmtes Lächeln ausstrahlten. Vielleicht war es die Stimme, die gleich zu Anfang so vertraut klang. Oder es waren alle Details zusammen, die dem anderen eine so anziehende Ausstrahlung gaben. Jedenfalls wurde bei euch die Neugierde geweckt, den anderen kennen zu lernen. Schließlich habt ihr begonnen euch gegenseitig zu entdecken: die Eigenschaften des anderen, seine Vorlieben und Hobbys. Dabei habt ihr dann festgestellt „wir passen zueinander“ wir wollen zusammenbleiben. Durch diesen – für euch unvergesslichen ersten Moment – mit dem anderen, habt ihr beide das gefunden, was ihr bis dahin gesucht habt. Liebe _____, lieber _____, ihr habt eure Lebenspartner gefunden, der euch versteht und zu euch hält, ihr habt den Menschen getroffen, mit dem ihr lachen und etwas schönes unternehmen könnt; ihr seid genau diesem Menschen begegnet, der mit euch durch dick und dünn geht. Und genau durch diesen einen einzigartigen Moment – den Augenblick eures Verliebens – wurde der Grundstein für eure Beziehung gesetzt und aus anfänglicher Faszination ist Zuneigung, ja Liebe gewachsen. Ihr wisst, dass ihr euch aufeinander verlassen könnt, der Partner an eurer Seite immer für euch - den anderen - da ist, wenn er ihn braucht. Denn – eure Liebe – ist der Grund für unser Zusammensein heute, hier in deiner ehemaligen Heimat – liebe ____. Und doch sind es nicht die großen Taten, die euch für ein gemeinsames Leben zusammenschweißen, sondern mehr die unscheinbaren Gesten und manchmal auch nur ein Augenblick Zeit füreinander. Das kommt besonders gut in einem Gedicht zum Ausdruck (Wiebke Herich): Nur einen Augenblick Zeit haben für ein Gespräch für einen Händedruck für ein Lächeln Nur einen Augenblick Zeit haben für den anderen für seine Gedanken für seine Ängste für seine Freude. Diese kleinen Augenblicke Zeit „füreinander“ halten eure Beziehung immer lebendig und lassen die Faszination oder besser ausgedrückt „den Zauber der Liebe“ bis ins hohe Alter lebendig. Wie die Liebe ist auch das gemeinsame Lachen wichtig für eine Beziehung. Das ihr viel miteinander lacht, weiß ich von ____, weil sie hat mit über dich lieber ____ erzählt „er bringt mich immer zum Lachen, und genau dass liebe ich so an ihm“! Dieser eine Satz zeigt, dass ihr beiden ein Team seid. Und auch als Team an der Verwirklichung eurer gemeinsamen Träume und Ziele miteinander arbeitet. Denn in einer Ehe wird aus einem „Ich“ und einem „Du“ ein gemeinsames starkes „Wir“. Jeder von euch beiden hat seine eigenen Vorstellungen und Gedanken, jeder seinen eigenen Charakter, doch in eurem Team trägt jeder von euch beiden eine große Verantwortung für das Gelingen eurer Ehe. Denn durch eure Liebe zueinander werden aus den „Ecken und Kanten“ eures Partners, genau diese Eigenheiten, die den Menschen an eurer Seite so einzigartig und wichtig machen. Wir sind alle heute hier zusammengekommen, weil ihr zwei euch gefunden habt und in Kürze vor allen Anwesenden „JA“ zueinander sagen werdet. Durch dieses kleine Wort, schwört ihr einander, dass eurer Liebe und euer Vertrauen zueinander, mit jedem Tag größer wird und dass ihr einander nie alleine lassen werdet. Zusammenfassend kann man behaupten, dass zwei Menschen sich in einer Ehe nicht verlieren, sondern sich ergänzen und über sich hinauswachsen. Die Verwirklichung eurer gemeinsamen Träume und Wünsche und die Beständigkeit eurer großen Liebe wünsche ich euch, für euren weiteren gemeinsamen Lebensweg. Nun zum Wichtigsten: Liebes Brautpaar: Ihr werdet nun im Kreise der Trauzeugen den Ehebund schließen und damit für einander wichtige Partner werden. Für diese wichtige Frage darf ich euch nun bitten, euch von den Plätzen zu erheben. Ich frage dich, ______________ als Bräutigam, ist es dein freier Wille und fester Entschluss, mit deiner neben dir stehenden Braut _______________ die Ehe zu schließen. Dann antworte bitte mit JA! Ich frage auch dich, _________________ als Braut, ist es dein freier Wille und fester Entschluss, mit deinem neben dir stehenden Bräutigam ______________ die Ehe zu schließen. Dann antworte bitte mit JA! Euer gegenseitiges JA als Ausdruck eures Willens, ein Ehepaar zu werden, habe ich vernommen. Es ist mir eine große Freude aussprechen zu können, dass ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid! Ich darf euch nun diese beiden Ringe überreichen und hoffe, dass sie nicht nur das sichtbare Zeichen eurer dauernden Verbindung sind, sondern dass diese Ringe eure gemeinsamen Wünsche symbolisieren, sie euch ein Leben lang begleiten, euch zum Nachdenken und Lächeln anregen und euch immer wieder an eure große Lieben erinnern. Ich darf euch nun bitten euch diese Ringe gegenseitig anzustecken. KUSS Liebe Gäste - vor der Verlesung des Ehebucheintrages dürfen wir noch einem Lied der _________ ______________ lauschen! Lied Nr. 2 einschalten! Zum jederzeitigen Beweis dieses bedeutungsvollen Anfangs eines neuen Lebensabschnittes wurde euer gegenseitiges Gelöbnis in das Ehebuch eingetragen, welchen Eintrag ich euch nunmehr vorlesen werde: ______________, am __________, Ehebucheintragung Nummer ___________ Herr _________________, wohnhaft in ______________, __________., geboren am ___________ in _________, eingetragen im Standesamt _______, Nummer _________ und Frau _________, wohnhaft in ________, ______., geboren am __________ in ________, eingetragen im Standesamt _________, Nummer ___________ sind heute zur Eheschließung vor der unterzeichneten Standesbeamtin erschienen. Die Standesbeamtin hat die Verlobten einzeln und nacheinander gefragt, ob sie die Ehe miteinander eingehen wollen, und nach Bejahung der Frage ausgesprochen, dass sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind. Als Trauzeugen waren anwesend Herr _____________, wohnhaft in _________ und Herrn ____________, wohnhaft in ____________ Die Eheschließenden haben den Familiennamen des Mannes als gemeinsamen Familiennamen bestimmt. Ich bitte nun das neuvermählte Paar und die Zeugen ihre Unterschrift unter diesen Eintrag zu setzen. (Die Braut bereits mit dem neuen Namen) So ihr zwei - nun zum ersten Mal - Liebes Ehepaar! Ich hoffe, dass ihr in eurer Ehe genauso wie im gerade gehörten Lied immer fest zusammenhaltet, egal was auch passiert! Denn durch euer „JA“ auf meine Frage ob ihr ein Ehepaar werden möchten, habt ihr „JA“ zu einem gemeinsamen Leben als Ehepaar gesagt, und auf diesen gemeinsamen Lebensweg möchte ich euch ein Gedicht mitgeben, welches da lautet (Irmgard Erath) Das Ja, das die Liebe sagt, ist ein Ja zum Licht auf dem gemeinsamen Weg Aber auch zu den Schatten, die darauf fallen werden. Ja zum Leuchten der Sterne am Himmel aber auch zu tiefster Dunkelheit, wenn sie erloschen sind …. Ja zum andern, zu seinen Stärken und Fähigkeiten, aber auch zu seiner Verletzbarkeit, zu seinen Fehlern und Schwächen. Das Ja, das die Liebe sagt, ist ein klares und bedingungsloses Ja. Es ist ein Ja von ganzem Herzen. in dem ihr zusammen – als Ehepaar - neuen Erfahrungen macht, eure Stärken und Grenzen kennen lernt und gemeinsam euren Horizont erweitert. Jetzt liegt es an euch beiden wie ihr euren gemeinsamen Weg gestaltet. Somit kommen wir jetzt zum Schluss der Trauung, ich darf euch beiden nun das Beste auf eurem gemeinsamen Lebensweg wünschen, erinnert euch immer wieder gerne an euren Hochzeitstag und ich wünsche euch, dass ihr auch in Zukunft immer wieder gerne „JA“ zueinander sagt. Zu diesem Start in einen neuen Lebensabschnitt dürfen wir jetzt noch das Lied „Ich würd` es wieder tun“ hören, im Anschluss daran darf ich im Namen der Gemeinde St. Aegidi noch auch einen kleinen Sektempfang einladen. Bevor wir jetzt dem Lied lauschen, möchte ich euch beiden als Standesbeamtin und vor allem persönlich natürlich das Beste für den gemeinsamen Weg wünschen. Lied Nr. 3 einschalten!

 
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