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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (798)

Ich begrüße euch alle sehr herzlich zur standesamtlichen Eheschließung von ..... Heute seid ihr, du .... und du .... glücklich hier anwesend, um die Ehe zu schließen. Ich freue mich immer, wenn ich zwei Menschen vor mir sehe, denen ihr Hochzeitstag viel bedeutet. Denn heute entscheidet ihr ja über eine Angelegenheit, die für euer weiteres Leben bestimmend sein wird. Ihr sagt \"JA\" zueinander, denn ihr habt beschlossen, euren weiteren Lbebensweg gemeinsam zu gehen. Mit eurem Entschluss zu heiraten zeigt ihr, wie viel Offenheit und Respekt zwei Menschen füreinander haben können. Ihr seid vor .... Jahren in einem Cafe in ..... aufeinander zugegangen und habt euch in diesen ... Jahren näher kennen gelernt. Ihr habt viel Zuneigung und Verständnis füreinander entwickelt und entdeckt, wie viele Gemeinsamkeiten ihr habt und wie viel Freude das Zusammenleben macht. Lieber ......, liebe ...... Drei Dinge sind es vor allem, die jedes Paar in seiner künftigen Gemeinschaft braucht: Das ist einmal die \"gegenseitige Achtung\" Sie ist das Fundament, auf dem das gemeinsame Leben und Wirken stehen muss, wenn diese Gemeinschaft Bestand haben soll. Euer gemeinsames Ziel sollte es sein, in allen Situationen des täglichen Lebens aufeinander Rücksicht zu nehmen, dem Partner stets in menschlicher Weise zu begegnen und ihm auch die notwendige Achtung entgegenzubringen. Weiters das \"gegenseitige Vertrauen\" Gemeinsame Gespräche und das miteinander Reden sind der Grundstein einer harmonischen Ehe. Denn gerade dadurch wächst und verstärkt sich das Vertrauen in den Partner immer mehr und immer wieder. Und schließlich \"die Liebe\" Sie gibt Kraft und schenkt Freude, um mit den Aufgaben des Alltags fertig zu werden. Die Liebe ist gegenseitiges Verstehen- oder besser: Die Liebe ist der Versich des gegenseitigen Verstehens. Dieser Versuch kann jedoch nur dann gelingen, wenn beide Partner immer wieder aufs neue aufeinander zugehen. Und die Liebe ist zweitens gegenseitiges Verzeihen, aber auch hier wäre es besser zu sagen: Die Liebe ist der Versuch zum gegenseitigen Verzeihen. Das Verzeihen ist menschlich und es ist unbedingt notwendig. Und weiterhin ist die Liebe gegenseitige Hilfe und gegenseitige Unterstützung. Liebe ist nicht nur ein Wort - sie zu umschreiben, das bräuchte Bände. Doch eine Umschreibung, die mir sehr gut gefällt, meint dazu folgendes: Vom anderen gefesselt sein und doch nicht in Ketten liegen! Ich bin gefesselt von dir, von deinen Blicken von deinem Tun und Denken Ich bin gefesselt von dir, wenn ich in deiner Nähe bin, wenn ich deine Zärtlichkeit spüre. Ich bin gefesselt von dir, weil du mich faszinierst und ich jeden noch so kurzen Augenblick mit dir genieße, weil mein Leben nur mit dir sinnvoll erscheint! Ist es deine Stimme, sind es deine Hände, ach - dein ganzes Wesen fesselt mich! Und nicht in Ketten liegen, dass ich meine Freiheit nicht verliere, weil ich ganz ich selbst bleiben kann. Liebe ......, lieber ........ Der Weg den ihr heute beginnt, wird nicht immer ganz leicht sein. Bemüht euch, vieles gemeinsam zu gestalten, eure Pläne miteinander zu schmieden, die Wünsche und Ansichten des anderen zu respektieren und sich vor allem in den Belangen des Alltags auszusprechen. Ihr habt heute den Grundstein für eure gemeinsame glückliche Zukunft gelegt. Aus dem ICH und aus dem DU ist ein gemeinsames WIR geworden. Zu der Frage, was man von de Ehe erwarten kann, hat der Schweizer Schriftsteller Max Frisch einmal ein paar treffende Worte gesagt, die ich euch gern zitieren möchte. Sie lauten: Ein Wunderbares ist um die Ehe. Sie ist möglich, sobald man nichts Unmögliches von ihr verlangt. Es ist also möglich, eine gute oder glückliche Ehe zu führen, wenn man von ihr keine Wunder erwartet. Die Ehe kann einem nicht alle Wünsche erfüllen, die man an andere Menschen oder an das Leben richtet, aber sie kann einem vieles von dem geben, was man braucht oder erhofft. Mit diesen Worten will ich nun meine Ansprache schließen und ich bitte euch und die Trauzeugen, zum Eheversprechen, das ihr euch jetzt anschließend vor mir geben werdet, aufzustehen.
 
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