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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (804)

Sehr geehrte Brautleute, lieber , liebe ! Die wirklich großen Feiertage stehen nicht im Kalender. Es bringt sie das Leben. Der größte Festtag eures Lebens ist dieser Tag, nicht weil heute der Staatsfeiertag ist, sondern weil ihr euch heute das Ja-Wort gebt und damit einander euer Lebensglück anvertraut. Ihr habt diesen Tag gewählt, weil es heute genau 7 Jahre sind, dass ihr ein Paar seid. Und so begrüße ich euch liebe Brautleute XXXXXXX recht herzlich zu eurer standesamtlichen Trauung. Ein herzliches Willkommen auch den Trauzeugen und , sowie den Eltern der Brautleute. Ganz besonders begrüßen darf ich die beiden Kinder der Brautleute, Cora und Lena, die mit dem heutigen Tag legitimiert, das heißt ehelich sind, und damit auch den gemeinsamen Namen der Eltern führen. Und schließlich den Fotograph , der für euch diesen Tag in Bildern festhalten wird, die ihr immer wieder gern zur Hand nehmen werdet. Im Leben jedes Menschen ist der Hochzeitstag ein Höhepunkt, und auch ihr beide seid euch bewusst, dass mit diesem Tag ein Abschnitt eures Lebens zu Ende geht und ein neuer beginnt. Ein beträchtliches Stück eures Lebensweges seid ihr schon gemeinsam gegangen, habt miteinander viele frohe Stunden, aber auch Kummer, Sorgen und manches Leid erlebt. Bei diesem Zusammenleben in Freud und Leid hat sich eure Lebensgemeinschaft bewährt, und hat in den Widrigkeiten des Alltags Festigkeit bewiesen. Nunmehr aber habt ihr euch zum Schritt in die Ehe entschlossen, wollt ihr eure Gemeinschaft auf eine rechtliche Basis und unter den Schutz des Gesetzes stellen. Und genau dazu, nämlich einander das Ja-Wort zu geben, seid ihr, lieber , liebe , heute hierhergekommen. Euer Zusammenleben, liebe Brautleute wird künftig nicht anders sein als bisher, dennoch habt ihr eine gute Entscheidung getroffen mit eurem Entschluss zur Ehe. Eine soziale Absicherung für alle Beteiligten bedeutet sie jedenfalls, und so bietet sie auch ein festes Fundament für die Versorgung der gesamten Familie. Eine Ehe schließt man mit den besten Absichten und Vorsätzen, voll Zuversicht und Vertrauen und voll des guten Willens – und gewiss seid auch ihr beide, und , erfüllt davon. • Auch ihr hegt die Absicht, ein guter Ehepartner zu sein und ein zuverlässiger Gefährte im Leben • Auch ihr habt den Vorsatz gefasst, den Menschen glücklich zu machen, dem Ihr nun die Hand fürs Leben reicht • Auch ihr blickt zuversichtlich eurer gemeinsamen Zukunft entgegen und habt Vertrauen in eure gegenseitige Liebe und Achtung Dieser Entschluss ist euch sicher nicht schwergefallen, weil ihr dafür das Kostbarste erhaltet, das es überhaupt gibt: einen Menschen, einen Freund und Kameraden, der bereit ist, das Leben gemeinsam mit euch zu führen und zu gestalten, die schönen Stunden ebenso wie die schweren, der bereit ist, alles mit euch zu teilen, die Freude ebenso wie das Leid. Durch Euer langes Zusammenleben habt Ihr Euch ausreichend kennengelernt, und so wisst Ihr, dass Ihr gut miteinander auskommt. Euch beiden brauche ich nichts zu erzählen, worauf es in der Ehe und im Zusammenleben besonders ankommt. Beide, meine lieben Brautleute, wisst Ihr Bescheid, nicht nur über das Auf und Ab im Leben und auch in der Liebe, sondern auch einer über den andren, über seine Fehler und Schwächen ebenso wie über seine Vorzüge und Stärken. M U S I K Einen oder zwei Blicke wollen wir noch auf jeden von Euch bzw. auf Eure Lebensgeschichte werfen. ******* XXXX******* Auf eine fundierte Schul- und Berufsausbildung kannst Du, , verweisen: Nach der Pflichtschule hast du die Flugtechnikschule in Langenlebarn absolviert und anschließend deinen Beruf als Flugzeugtechniker einige Zeit in Ried ausgeübt. Im Jahr 2007 bist du wieder in deine Heimat zurückgekehrt wo du nun als Konstrukteur bei der Fa. beschäftigt bist. Weil aber die Technik nicht nur dein Beruf, sondern deine Berufung ist hat dein großes Interesse auch für Licht und Sound dich veranlasst ein eigenes Unternehmen zu gründen. Mit XXXXXX hast du dir ein zweites Standbein geschaffen, und wie ich bereits selbst einige Male erleben durfte, sehr erfolgreich. Mit deiner lockeren, fröhlichen Art sorgst du nicht nur mit Licht und Ton, sondern auch mit flotten Sprüchen für gute Unterhaltung. Es wird dir nachgesagt, dass du goldene Hände hast, und alles was du angreifst auch entsprechend fruchtet. Wer dich kennt, weiß, dass du auch in deinem privaten Umfeld ständig für gute Laune und Überraschungen sorgst und des Öfteren dafür verantwortlich bist, dass es im Hause XXXX nicht langweilig wird. Wie sagt man so schön? „ Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Dein größtes Hobby sind die Licht-Ton-Events, aber auch deine Familie und vor allem deine Kinder, deren Geburt für dich ein besonderes Erlebnis in deinem Leben war. ******* Christina ******* Auch du hast mit Abschluss der Handelsakademie eine fundierte Ausbildung und warst nach Beendigung der Schule bei der Fa. beschäftigt. Um bei zu sein und ihn nicht aus den Augen zu lassen, bist du schließlich mit ihm nach Ried gezogen, wo du bei der Fa. tätig warst. Trotz deiner jungen Jahre bist du ein weitgereistes Mädchen und ein Profi in Sachen Umzug, hast du doch schon mehr als 10 Mal dein Domizil gewechselt. Dein Leben dreht sich, wie könnte es auch anders sein, um eure Kinder, und du hast die Begabung zu fühlen, wann immer es den beiden Mädchen nicht gut geht. Nebenbei beschäftigst du dich mit Frisuren, Nageldesign und Stylingberatung – kurz gesagt die ideale Schwiegertochter. „Man lernt fürs Leben, nicht für die Schule“ lautet ein Sprichwort. Und durch die Schule habt ihr euch kennengelernt, und zwar bei der täglichen Zugfahrt auf dem Weg . Und du lagst damals schon dem Papa in den Ohren, dich unbedingt nach zu fahren, weil du dort so ein fesches Mädchen kennst. Du hast hingegen zuhause erzählt, dass du einen Burschen kennengelernt hast, der ein bisserl spinnt, aber genau dieser Spinner hats dir angetan. Und so seid ihr letztendlich in gelandet und bewohnt gemeinsam mit Eltern und Großeltern das Haus . Und nicht nur , sondern auch die beiden Mädchen Cora und Lena sorgen dafür, dass in diesem Haus immer was los ist. Da ihr beide Musikliebhaber seid, zählt auch Tanzen zu euren gemeinsamen Hobbys. Den Großteil eurer Zeit verbringt ihr aber mit der Familie und seid gerne auf der Alm in der . Rekapitulieren wir nochmals, welche Voraussetzungen für die nun zu schließende Ehe vorliegen:  ausreichende Lebenserfahrung und persönliche Reife  beruflich und wirtschaftlich gut abgesichert  2 gemeinsame Kinder  jahrelang erprobte und bewährte Gemeinschaft Beliebig ließe sich diese Positiv-Liste fortsetzen. Ihr beide könnt also jetzt mit Zuversicht und Vertrauen, mit Liebe und Freude antworten, wenn ich euch nach eurem Ehewillen frage. Ich ersuche die Brautleute und die Trauzeugen, sich von den Sitzen zu erheben. , willst du die Ehe eingehen mit Deiner Braut und willst Du sie weiterhin lieben, achten und ehren, dann sage ja. , willst Du die Ehe eingehen mit Deinem Bräutigam und willst du ihn weiterhin lieben, achten und ehren, dann sage ja. Nicht der Standesbeamte, meine lieben Brautleute, schließt die Ehe, sondern die Verlobten selbst durch ihr Ja-Wort. Durch Eure eigene Erklärung seid Ihr also jetzt Ehemann und Ehefrau geworden. Und so wie ihr von jetzt an einen gemeinsamen Familiennamen führt, so sollt ihr auch eure Eheringe tragen, als sichtbares Zeichen eurer Liebe und Verbundenheit. Ringtausch Dem Gesetz entsprechend werde ich nun die Eintragung in das Ehebuch vorlesen. Ich ersuche nun das Brautpaar und die Trauzeugen um Ihre Unterschrift. ******* M U S I K ******* Der Ring am Finger soll Euch immer daran erinnern, dass ihr mit eurem Ja-Wort versprochen habt, miteinander durchs Leben zu gehen, Freud und Leid ehrlich zu teilen, einander im Unglück, in Krankheit und Not nicht zu verlassen, sondern zusammen zu stehen und zusammen zu halten, was immer euch auch bevorstehen mag. Möge euch immer bewusst bleiben, dass ihr mit dem Ja-Wort Verantwortung füreinander übernommen habt, und nie eine Stunde kommen, in der ihr euer heutiges Ja-Wort bereuen müsst. Dieser Tag soll euch immer in lieber Erinnerung bleiben. „Liebe ist: sich nicht nur in die Augen zu sehen, sondern auch in die gleiche Richtung zu blicken.“ Mit diesen Worten habt ihr zu eurer kirchlichen Trauung und anschließendem Fest am 2. Juli geladen und ich wünsche euch, dass dies ein wunderschöner und unvergesslicher Tag für euch wird. In diesem Sinne komme ich zum Schluss dieser Trauung. Euch beiden, , wünsche ich ►alles Gute und Schöne für Eure gemeinsame Zunkunft ►eine glückliche und harmonische Ehe u n d ►ein langes Leben voll Freude und Zuneigung. Dieses Blumengesteck darf ich der Braut schenken, für das Brautpaar gemeinsam habe ich ein kleines Präsent der Gemeinde. Der Hochzeitstag erscheint mir als passender Anlaß, es ab und zu zur Hand zu nehmen. Nach einem abschließenden Musikstück wollen wir gratulieren und anstoßen auf ein langes, ungebrochenes Glück unseres frisch vermählten Ehepaares.
 
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