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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (811)

Liebes Brautpaar, sehr geehrte Gäste, ich begrüße Sie ganz herzlich im … Standesamt.
Sehr geehrte Frau …, sehr geehrter Herr …, Sie beide wollen sich heute Ihr Ja-Wort geben und damit ganz offiziell bekräftigen, dass sie zusammengehören. Den Menschen gefunden zu haben, mit dem man sein Leben teilen möchte, gehört sicher zu den schönsten Erfahrungen, die wir im Leben machen können. Die Entscheidung mit dem Menschen ein gemeinsames Leben aufzubauen, gehört sicher zu den wichtigsten Entscheidungen die wir im Leben treffen können. Diese Entscheidung stellt viele Weichen für unser Leben. Zur Ehe gehört der Austausch: über das, was jeden bewegt und beschäftigt und auch über den Weg, den beide gemeinsam einschlagen wollen. Natürlich kann ich Ihnen nichts neues über das Zusammenleben sagen, da Sie beide schon reich an Lebenserfahrung sind. Die gesprochenen Worte sollen nur noch einmal die Bedeutsamkeit der Ehe, des Zusammenlebens widerspiegeln. Bevor ich meine Frage nun an Sie richte, möchte ich Sie noch mit der gesetzlichen Form der Eheschließung bekannt machen. Die Ehe wird dadurch geschlossen dass die künftigen Eheleute vor dem Standesbeamten einzeln und nacheinander erklären, dass Sie die Ehe miteinander eingehen wollen und das Sie die Niederschrift zur Eheschließung unterschreiben. Ich darf Sie nun alle bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben. Nun frage ich Sie, Herr…, wollen Sie mit der hier anwesenden Frau … die Ehe schließen, so antworten Sie mit „JA“. Ich richte meine Frage jetzt auch an Sie, Frau … . Ist es auch Ihr Wille, mit dem hier anwesenden Herrn …, die Ehe einzugehen, dann antworten Sie ebenfalls mit „JA“. Da Sie beide meine Frage (vor Ihren Trauzeugen) mit „JA“ beantwortet haben, stelle ich fest, dass Sie nun kraft Gesetz rechtlich verbundene Eheleute sind. Als Symbol der gegenseitigen Bindung möchte ich Sie nun bitten, sich Ihre Ringe anzustecken. Zuerst bitte ich den Ehemann seiner Frau den Ring anzustecken. Dann bitte ich die Ehefrau Ihrem Mann den Ring anzustecken. Bevor Sie die Niederschrift unterschreiben, werde ich Sie noch verlesen. Bitte weisen Sie mich darauf hin, wenn sich ein Fehler eingeschlichen haben sollte. Nachdem Sie Kenntnis davon erhalten haben und alles richtig ist, bitte ich Sie beide nach vorn, um die Niederschrift zu bestätigen. Als nächstes bitte ich die Trauzeugen nach vorn und bitte Sie mit Ihrer Unterschrift die ordnungsgemäße Durchführung der Handlung der Eheschließung zu bestätigen. Sie dürfen alle wieder Ihre Plätze einnehmen. Liebes Ehepaar, nachdem Sie sich nun beide dazu entschieden haben vor dem Gesetz Ihr gemeinsames Eheleben zu bekräftigen, kann Ich Ihnen nun alles Gute und viele weitere schöne Zeiten zusammen wünschen. Zum Schluss möchte ich Ihnen noch ein kleines Sprichwort, ein paar Gedanken mit auf den Weg geben. Willst du glücklich sein im Leben trage bei zu anderem Glück, denn die Freude die wir geben kehrt ins eigene Herz zurück.

 
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