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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (855)

O glücklich wer ein Herz gefunden, das nur in Liebe denkt und sinnt und

Mit der Liebe treu verbunden, sein schöneres Leben erst beginnt.

Sehr geehrte Frau….

Sehr geehrter Herr….

Liebe Eltern, werte Trauzeugen und Gäste!



Wir haben uns heute in diesem Kreis zu einem ganz besonderen Ereignis ,

im Leben von Frau … und Herrn … zusammengefunden.

Sie, liebes Brautpaar, wollen in wenigen Augenblicken Ihr gegenseitiges

Eheversprechen im Kreise ihrer Familie und Freunden voreinander einlösen.

Dazu begrüße ich Sie alle recht herzlich im Standesamt …..

Werte Frau…., Werter Herr …

Jeder von uns hat sich bestimmt schon einmal die Frage gestellt, ist das,

was ich vorhabe richtig? Was bringt es mir? Oder welche Folgen hat das für mich?

Von Pythagoras stammt bereits der Satz;

Die kürzesten Wörter, nämlich das JA und das NEIN erfordern auch das meiste Nachdenken.

Das, verehrtes Brautpaar brauchen Sie in diesem Augenblick, mit Sicherheit nicht mehr zu tun,

denn Sie stehe am Ende eines Entscheidungsprozesses.

Sie ….wollen heute JA …. Zueinander sagen.

Wenn ein Paar entschlossen ist, sich dieses Versprechen zu geben, dann hat es dafür sicherlich

eine Reihe von Beweggründen.

Doch der wichtigste und der schönste wird wohl stets die Liebe sein, die beide

einander empfinden.

Denn wie sagt uns ein Dichterwort?“ Einen Menschen zu lieben, heißt

Einwilligen, mit ihm alt zu werden.

Und so haben Sie beide vor dem Besuch beim Standesamt entschieden,

wir vertragen und verstehen einander, wir wollen zusammen sein.

Das sind Sie zwar schon seit einiger Zeit und haben Ihr Leben und Ihr Zuhause eingerichtet.

Aber mit Ihrer heutigen Entscheidung bekommt diese Gemeinsamkeit eine neue Qualität.

Ein leider unbekannter Verfasser sagte einmal;

Von dir zu mir, von mir zu dir, ist eine Brücke geschlagen.

Wir beide setzen einen Fuß auf sie, wir trauen ihr, sie wird uns tragen.

Sie zwei, liebes Brautpaar kennen sich lange genug, um den Sinn dieser Worte nachzuempfinden.

In einer Partnerschaft gibt es nicht jeden Tag Sonnenschein.

Es gibt Zeiten, da scheint diese Brücke, wie der Verfasser es nennt, aus Stahl zu sein.

Nichts kann sie erschüttern. Man fühlt sich geborgen und ist sich sicher,

dass sie bis in aller Ewigkeit und darüber hinaus halten wird.

Dann gibt es auch Begebenheiten, die dieses Bauwerk erschüttern kann.

Ja, in einigen Momenten schleicht sich das Gefühl ein, die Brücke wäre aus Glas,

zerbrechlich, empfindlich und reagierend auf jede weitere Erschütterung.

Bei einem gesunden Gleichmaß der Gefühle, also kein Übermut in den guten Zeiten,

Geduld und Verständnis in den schlechten Zeiten; wird Ihre Brücke, liebes Brautpaar,

sehr lange bestehen.

Vor allem dann, wenn sie mit Einsicht und Klugheit all das aneinander übersehen, was noch eckig

und kantig ist, sich aber zweifelsfrei runden und abschleifen lässt.

„ Ich will mit Dir leben, hoff das Glück gelingt.

Manches wird es geben, was uns Kummer bringt.

Nach misslungenen Tagen, mach den Abend gut.

Quäl mich nicht mit Fragen, gib statt Tadel Mut. „

Werte Frau…, Werte Herr….. .

Sie beide durften in Ihrer gemeinsamen Zeit erfahren, dass es mit einem

geliebten und liebenden Partner an seiner Seite viel einfacher ist, den Tücken des

täglichen Lebens ein Schnippchen zu schlagen und sind deshalb gewiss sehr froh, dass

das Schicksal Ihre Wege beizeiten zusammengeführt hat.

So wissen Sie nun ganz genau, was Sie vom Leben erwartet und haben den „ 11.11.2010“ gewählt,

um Ihrer persönlichen Beziehung mit der Einlösung des Eheversprechens ab heute auch den rechtlichen

Rahmen zu geben.

Vielleicht durchlaufen jetzt nochmals und lebendiger als sonst die großen Augenblick

und Ereignisse, die Sie gemeinsam erlebt haben, Ihre Gedanken?

Die erste Begegnung?

Die ersten Besuche bei den Eltern?

Oder ganz gewiss der Moment, in dem Sie beide sich gegenseitig versprochen haben,

Ihre Liebe im Standesamt besiegeln zu lassen.

Clemens von Bretano sagte einmal:

Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.

Leider gibt es aber für die Gestaltung der Liebe und des Lebens kein Patentrezept, dass ich Ihnen

Mit auf den Weg geben kann.

Ihnen werte … und Ihnen werter Herr … ,

wünsche ich deshalb, dass Sie all die guten Gedanken, die Sie heute zu mir geführt haben,

sehr lange miteinander verbinden und das Sie viele gemeinsame Jahre in Glück,

Zufriedenheit und vor allem Gesundheit verbringen können.

Danach die Befragung der Eheleute zum“ JA“ Wort.
 
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