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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (866)

ihr traut euch – ihr traut euch das zu – weil ihr einander vertraut. Eure gemeinsame Geschichte – schritt für schritt habt ihr euch geöffnet und einander angetraut – jetzt ist die zeit reif geworden für den nächsten Schritt. Ihr sagt Ja zueinander – damit vertraut ihr euch an – einer dem anderen. Das ist es, was es euch ermöglicht, euch heute zu trauen. Heute steht nun eine ganz wichtige Entscheidung in Ihrem Leben an. Ich gratuliere Euch zu diesem Entschluß, mit freiem und ernsten Willen die Ehe einzugehen. Gerade in der heutigen Zeit wird oft propagiert, daß heiraten nicht zeitgemäß sei und viele halten es für altmodisch, sich öffentlich zu binden. Sie aber wissen, dass die Ehe und Familie dennoch die kleinste und bedeutendste Zelle der Gemeinschaft ist und bleibt. Sie beruht auf den besonders engen Bindungen, auf den Gefühlsbeziehungen zwischen Mann und Frau, der gegenseitigen Liebe, auf Achtung und Vertrauen. Gleich nach meiner kleinen Ansprache werde ich Sie fragen, ob es Ihr freier Wille ist, die Ehe miteinander einzugehen. sie werden meine Frage hoffentlich mit einem eindeutigen JA beantworten. Durch diesen Augenblick ist Ihre Beziehung auf eine Weise neu gestaltet, sie sind dann rechtlich verbundene Ehegatten mit allen Rechten und Pflichten. Doch dies allein ist nicht das Wesentliche. Im Mittelpunkt stehen immer die Gefühle füreinander. Mit eurem Ja-Wort bringen ihr zum Ausdruck, daß ihr euch ganz besonders nahe steht. Ihr wollt einen festen Lebensbund und sagen damit eurem Partner, ich will Dir zur Seite stehen, ich will für Dich da sein. Sich einander zu unterstützen und zu helfen und dem anderen Anerkennung und Wertschätzung entgegenzubringen, das alles bringt positive Lebensenergie. Daran solltet ihr auch stets arbeiten. Damit ist viel Glück verbunden. Auf der anderen Seite seid ihr euch auch der Verantwortung bewußt, die ihr habt. Mit einem verständnisvollen Partner an der Seite ist das sicher einfach und darum darf ich euch zu eurem Entschluß, heute die Ehe zu schließen, beglückwünschen und darf Euch eine harmonische Zukunft wünschen, die getragen ist von gegenseitiger Zuneigung und Liebe. Nachdem wir uns nicht so gut kennen, fällt es mir irgendwie schwer, die Wünsche zu Eurem künftigen Eheleben zu formulieren. Und was macht jemand, dem die richtigen Worte fehlen? Er zitiert einen klugen Menschen. Dies möchte ich auch tun mit einem Zitat aus dem kleinen Buch der Zuneigung: Ich will jeden Tag ein Stück mit dir gehen, etwas dir geben dir sagen, wie froh es micht macht, an deiner Seite zu leben; deine Zuneigung, dein Verständnis und deine Stärke spüren. Diese Zeilen beinhalten all das, was eine gute Ehe ausmacht, Auf diesen Pfeilern gründet das Funda-ment, das Ihr heute hier legt. Wir alle, die hier heute anwesend sind und die Euch kennen, wünschen, daß dieses Fundament ein tragfähiger, aber auch fruchtbarer Boden für Eure Ehe sein wird und daß all Eure Hoffnungen und Erwartungen in Erfüllung gehen. Bewahrt Euch eure Fröhlichkeit, Euren Humor und die Geselligkeit, kurz: bleibt einfach so, wie Ihr seid, dann werdet Ihr nicht nur selbst Freude an Eurer ehelichen Lebensgemeinschaft haben, sondern auch wir können an dieser Freude teilhaben. Ich wünsche Euch für Eure gemeinsame Zukunft, daß ihr eure gewonnene Harmonie bewahrt und euer Duett mit immer neuen Variationen ausschmücken werdet.

 
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