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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (921)

Liebes Braupaar! Werte Festgäste! Ich begrüße Sie als Standesbeamter der Gemeinde St. Stefan auf das allerhzerzlichste! Lieber …………., Liebe ………….! Ein bedeutsamer und feierlicher Anlass führt Euch hierher zum Standesamt. Sympathie hat euch zusammengeführt, Liebe hat euren Entschluss bewirkt zu heiraten, Tradition und Überlegung veranlasst euch heute den Bund der Gefühle rechtlich zu bestätigen. Ihr habt beide denselben Wunsch und Willen die Ehe miteinander einzugehen. Ihr habt daher beim Standesamt die Erklärung zur Ermittlung der Ehefähigkeit eingebracht. Ich durfte euren Antrag entgegennehmen und prüfen. Ehehindernisse oder sonstige Einwendungen die eurer heutigen Eheschließung entgegenstünden sind mir nicht zur Kenntnis gekommen. Ihr habt daher alle Voraussetzungen erfüllt und ich bin heute in der angenehmen Lage Eure Eheschließung nach österreichischem Recht vorzunehmen. Liebes Brautpaar! Ihr schließt heute den Bund für das Leben und ihr wollt ja beide in diesem Bunde zeitlebens glückliche Menschen bleiben. Der heutige Trauakt selbst, den ich vollziehe ist ja nur die äußere Form eurer Eheschließung. Der erste Abschnitt eures Lebens findet mit dem heutigen Tage seinen Abschluss. Manche Annehmlichkeiten der Jugend wird es in Zukunft nicht mehr geben. Doch wer in die Ehe eintritt, sollte sich im klaren sein, dass er einen Weg gewählt hat auf welchem man auch Pflichten auf sich nehmen muss, den sowohl der Mann als auch die Frau haben die gemeinsame Aufgabe, mit ernstem Willen in Aufrichtiger Lebensgemeinschaft sowohl in schönen aber auch in schweren Tagen zusammenzustehen. Doch der Mann zur Arbeit, die Frau zum Herd, diese Form der Ehe wird in unserer schnellebigen Zeit immer seltener. Darum ist es vor allem wenn beide Eheteile berufstätig sind nicht immer einfach. Nach einem hektischen Arbeitstag mit eventuellen Problemen, sollten beide Partner Gereiztheit ablegen und Toleranz üben. Gerade das viel benutzte und viel missbrauchte Wort Toleranz bezeichnet einen gar nicht einfachen Inhalt. Aber Toleranz ist mit Verstand zu erfassen, und mit gutem Willen übbar, während wir am Fortbestehen der Liebe zwischen zwei Menschen nicht so leicht etwas mit Verstand bewirken können. Deshalb kann das eine die Toleranz, eine Stütze für das andere, die Liebe werden. Möge es euch gelingen einer glücklichen Ehe durch die Tugend und die Kunst er Toleranz, eine sichere Basis zu bauen. In diesem gegenseitigen Verstehen liegt ja auch der größte Teil des Ehe- Glücks. Seid daher immer anderen Ehen ein Vorbild in der Treue, in der Pflichterfüllung, in der gegenseitigen Liebe und Achtung voreinander, denn nur so wird dann eure Ehe glücklich werden und auch immer bleiben. Ich verlese nun das Ehebuch – sollten welche Daten nicht stimmen, mich zu unterbrechen! Ich bitte Sie nun alle sich von ihren Sitzen zu erheben! Herr…………ich frage dich jetzt vor den beiden Anwesenden Zeugen ob du gewillt bis mit Frau ……………….. die Ehe einzugehen. Ich frage dich jetzt …………… bist du gewillt mit Herrn …………….. die Ehe einzugehen. Damit habt ihr euren Ehebund geschlossen. Ich spreche aus, dass ihr nun rechtmäßig verbundene Eheleute seid. „Als äußeres Zeichen eurer heutigen Eheschließung bitte ich euch als Symbol der Ehe den Ringwechsel gegenseitig vorzunehmen.“ Setzen! Möge nun diese Ehe, die jetzt geschlossen wurde, euch das Glück bringen, das ihr sucht. Euer künftiger Weg wird euch gemeinsam über die Höhen und durch die Täler des Lebens führen. Möge euch viel Glück und Sonne beschieden sein, so dass euch der heutige Tag immer in freudiger Erinnerung bleibt. Ich bitte nun die Brautleute und die Zeugen um die Unterschrift im Familienbuch. Urkundenübergabe, Gratulation!
 
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