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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (928)

Die Ehe ist eine Lebensform die auf Dauer angelegt ist, deshalb ist Eure Zuneigung zueinander wohl auch in Zukunft das Wichtigste. Zur Partnerschaft wie auch zur Ehe gehören jedoch Nähe wie auch Distanz. Ich möchte Euch dazu ein paar Gedanken mit auf den Weg geben. Sich gegenseitig vertrauen, sich gegenseitig Freiheit geben, verbindet mehr als Treueschwüre es vermögen, es macht Euch stark, es spannt den Bogen der Freundschaft noch größer, auf dem Ihr gehen dürft. Heiraten bedeutet auch, die Kunst der Nähe gelernt zu haben, so dass man dem anderen einen Vertrauensvorschuss geben kann, ihm Freiheit geben kann, aber auch zu wissen, wie viel Nähe braucht heute mein Partner und ist man selbst gleichzeitig bereit, zu geben. Ihr kennt Euch schon ein paar Jahre, seid seit dem 9.9.1999 „ein Paar“ wenn ich richtig zugehört habe, und wohnt zusammen. Das Verhältnis Nähe und Distanz habt Ihr in dieser Zeit schon ausloten können. – Nähe verbindet, Nähe darf den Partner aber nicht zu sehr einengen. Distanz bedeutet, Zeit für sich und seine eigenen Interessen zu haben, Distanz birgt aber auch die Gefahr, den anderen zu viel allein zu lassen. Dieses in einem gesunden Verhältnis abzuwiegen, wird eine Aufgabe in Eurer Ehe sein. Sich lieben und schätzen eine andere, wie noch so vieles mehr, das ich gar nicht alles aufzählen brauche, weil Ihr es wisst. Am Schluss meiner kleinen Rede möchte ich Euch nun noch ein Paar Worte mit auf den gemeinsamen Lebensweg geben und auch wenn ein Finanzbeamter das Wort Verschwendung gar nicht mag, möchte ich Euch trotzdem bitten nach Herzenslust danach zu verfahren: Denn... Die Liebe ist das einzige was wächst indem Ihr es verschwendet ! ! ! In diesem Sinne, darf ich Euch bitten Euch von den Plätzen zu erheben:

 
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