logout
TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (80)
Trauungsansprache
Es freut mich sehr, Sie, sehr geehrtes Brautpaar, sowie die Beistände und Festgäste im STA. begrüßen zu dürfen.

Sehr geehrtes Brautpaar!
Sie kommen heute zu mir, um den Bund der Ehe zu schließen. Dies zu vollziehen ist meine Aufgabe und mein Amt.
Lassen Sie mich nun ein paar Worte sagen, die Ihnen als Erinnerung an die standesamtl. Trauung im Gedächtnis bleiben mögen:

Liebes Brautpaar!

Sie kennen ganz bestimmt das Sprichwort \"Jeder ist seines Glückes Schmied\" und Sie haben es wohl öfter für andere gebraucht. Heute aber trifft es für Sie selbst zu.

Dieser Tag, Ihr Hochzeitstag, entscheidet Ihre Zukunft, bestimmt Ihr Schicksal, gibt Ihrem Leben Sinn und Erfüllung und begründet Ihr Glück.
Es ist ein großer Festtag, weil Sie heute einander das Jawort geben, dass Sie zu einer innigen Gemeinschaft verbindet. Damit beginnt für Sie ein neuer und gemeinsamer Lebensweg.

Suchen Sie nicht zuerst das eigene Glück, sondern das des anderen, dann werden Sie es auch in Ihrer Ehe finden.
Geben Sie einander das Jawort mit dem Bewusstsein, die Verantwortung füreinander zu übernehmen und mit dem ersten Vorsatz, das ganze Leben füreinander zu sorgen.
In dieser Stunde erfülle sich nur ein Wunsch: einander glücklich zu machen.

Zu dem Begriff "Glück" der so oft gebraucht aber auch missbraucht wird, möchte ich meine Definition in Form eines alten Sprichwortes bringen, das lautet:

Glück zu haben ist Schicksals Gunst -
glücklich zu sein ist Lebenskunst.

Zu dieser Lebenskunst gehört nun auch, dass Sie ihre Ehe mit dem ernsten Vorsatz beginnt, sich immer zu bemühen, einander zu verstehen, ihre Meinungen und Wünsche aufeinander abzustimmen und immer Rücksicht auf den anderen zu nehmen, dann werdet Ihr, davon bin ich überzeugt, dieses Glück auch in Ihre Ehe finden und diese Stunde niemals bereuen.


Ich bitte Sie nun, liebes Brautpaar und die Beistände sich von den Sitzen zu erheben:

Und so will ich nun an Sie, liebes Brautpaar, die Frage stellen, die Ihr ganzes zukünftiges Leben begründet:
Ich frage nun Sie. Sg. Bräuitigam, sind Sie gewillt, mit Ihrer Braut, der.......die Ehe zu schließen, so sagen Sie ja.

Und nun frage ich Sie,, sg. Braut, sind Sie gewillt, mit Ihrem Bräutigam, dem ............ die Ehe zu schließen, so sagen Sie ja.

Zum Zeichen der Zusammengehörigkeit wollen Sie nun bitte gegenseitig die Ringe anstecken.

Zuerst der Bräutigam der Braut ..............


Sie haben nun Ehe nach den Vorschriften des Gesetzes vor dem STA. geschlossen und sind rechtmäßig verbundene Eheleute.
Ich wünsche Ihnen herzlich, dass für Sie mit dieser Stunde eine gute, wirklich glückl. Gemeinschaft beginnen möge.
Bevor ich nun Sie als neuvermähltes Paar und die Trauzeugen bitte, Ihre Unterschriften unter die Eintragungen im Familienbuch zu setzen, möchte ich Ihnen als Abschluss u. als meinen ganz persönlichen Glückwunsch ein Zitat von André Fayol mitgeben:

Die Liebe ist wie das Leben selbst,
kein bequemer und ruhiger Zustand,
sondern ein großes, ein wunderbares Abenteuer!



Unterschrift:

Damit wäre der offizielle Teil nun beendet und ich freue mich, dass ich nun als erster gratulieren darf:
Ich wünsche Ihnen herzlich, dass Ihr heutiges Versprechen in einem schönen, harmonischen Eheleben Niederschlag findet.

 
zurück zur Übersicht