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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (936)

Trauungsrede: Einmal sagte jemand zu uns: „ In eurer Ehe sollte es einen geheimen und geschützten Ort geben, zu dem nur ihr Zutritt habt. Stellt euch einen Garten vor, der mit einer hohen Mauer umgeben ist und zu dessen Tür nur ihr den Schlüssel besitzt. Wenn ihr diesen Garten betretet, dann seid nicht länger Mutter oder Vater, Hausfrau oder Angestellter – und was ihr sonst im Alltag für eine Aufgabe habt. Hier seid ihr einfach ihr selbst: zwei Menschen, die einander lieben. Jetzt könnt ihr euch einmal ganz auf die Bedürfnisse des anderen einstellen. So legten wir diesen Garten an. In der ersten Zeit gingen wir auch oft hinein und nahmen und Zeit füreinander. Wir freuten uns aneinander, wir tauschten unsere geheimsten Gedanken aus und wurden so immer fester miteinander verbunden, immer tragfähiger. Aber mittlerweile sind unsere Tage gefüllt, drängen sich bei uns die Termine. Der Alltag beherrscht unser tägliches Leben. Unser Gespräch wurde zu gekritzelten Mitteilungen auf einem Stück Papier, und das Tor zu unserem Garten ist fast völlig vom Unkraut der Geschäftigkeit zugewuchert. Wir geben vor, keine Zeit mehr zu haben. Dabei vergessen wir: Die Liebe wächst, wenn sie gepflegt wird, und sie stirbt, wenn wir sie vernachlässigen. Lasst es dazu bitte nicht kommen! Sagt immer wieder zueinander: Ich nehme deine Hand und führe dich wieder in unseren Garten. Die Zeit, die wir dort miteinander verbringen, ist nicht verschwendet. Sie ist gut investiert für das Wachsen unserer Liebe und damit für die gemeinsame Zukunft!“ …………einfach zum Nachdenken……………………………..
 
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