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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (943)

Kontrolle der Örtlichkeiten • Lichter • Fenster • Sauberkeit • Temperatur • Blumenschmuck • Tischdecke Im Gang • Begrüßung des Brautpaares • Vorstellung des Standesbeamten • Hereinbeten in Trausaal Smalltalk • Wetter • Parkplatz • Aufregung? • Stühle bequem? Liebes Brautpaar, werte Trauzeugen, sehr geehrte Verwandte und Freunde, liebe Gäste, wir haben uns heute eingefunden, um im Sitzungssaal, der gleichzeitig Trausaal ist, ein Fest einzuleiten, nämlich die Eheschließung von Ihnen, Frau .........., mit Ihnen, Herr ........... • Vorab möchte ich noch kurz die Personalien der Trauzeugen durchgehen • Zudem muss ich Sie fragen, ob sich seit der Anmeldung Ihrer Eheschließung irgendwelche Änderungen ergeben haben, bleibt es beispielsweise bei der geplanten und damals beim Standesamt vereinbarten Namensführung • Dann darf ich die Namensführung bekanntgeben. Sie führen künftig den Geburtsnamen des Ehemannes, nämlich .........., als Ehenamen. Heute ist für alle ein außergewöhnlicher Tag – auch für mich. Eine Eheschließung ist neben den sonstigen Aufgaben, die ich zu erfüllen habe, immer etwas Besonderes, auf das ich mich freue und keine x-beliebige Routineaufgabe. Ich möchte daher, bevor wir ganz offiziell werden, ein paar bildhafte Gedanken vorausschicken! Lehnen Sie sich einfach zurück und lassen Sie meine Worte auf sich wirken. Wie Sie bei der Anmeldung Ihrer Eheschließung vielleicht schon festgestellt haben, ist die Ehe als zweiseitiger Vertrag mit einer Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen verbunden. Wichtiger für Sie sollte allerdings sein, dass Sie nicht nur vertraglich miteinander verbunden sind. Durch Ihre gegenseitige Liebe zueinander sollten Sie beide wie ein Blumengebinde miteinander verbunden sein. Was ich damit sagen möchte ist, dass die Ehe wie ein Band um einen wunderschönen Blumenstrauß sein sollte (wie der heutige Strauß der Braut). Das Band soll die Blumen fest zusammenhalten da sie sonst ihren Halt verlieren und die Wirkung des Straußes verblasst. Aber es darf nicht einschnüren, sodass die Blumen noch Luft zum Atmen haben und jede einzelne Blüte sich frei entfalten kann. Ebenso wie jede Blume für sich Platz braucht, sich in ihrer Schönheit zu entfalten, brauchen auch Sie beide Platz in der Ehe, um Ihre Einzigartigkeit, Ihre unterschiedlichen Interessen und Eigenschaften zu leben. Das Band, um Ihren persönlichen Lebensstrauß, welches Sie gleich binden, soll Ihnen den nötigen Halt geben einen vielleicht nicht immer ebenen, manchmal auch steinigen Weg gemeinsam zu meistern. Ein kurzes Zitat möchte ich Ihnen heute mit auf Ihren gemeinsamen Lebensweg gehen: Das Leben ohne Liebe ist wie ein Baum ohne Blüten und Früchte. Die Liebe ohne Schönheit ist wie Blumen ohne Duft. Wenn Sie bereit sind, möchte ich nun zum wichtigsten Teil des heutigen Tages, dem „JA-Wort“, kommen. Ich darf Sie daher bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben. Frau .........., wollen Sie aus freiem und eigenen Willen mit dem neben Ihnen anwesenden Herr .......... die Ehe eingehen, so antworten Sie mit „ja“. Herr .........., wollen Sie aus freiem und eigenen Willen mit der neben Ihnen anwesenden Frau .......... die Ehe eingehen, so antworten Sie mit „ja“. Da Sie beide meine Frage übereinstimmend mit „ja“ beantwortet haben, stelle ich hiermit fest, dass Sie nunmehr kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute sind. • Gratulation an das Brautpaar • Tausch der Ringe • Verlesen der Niederschrift und Unterschrift • Urkundenmappe (und Stammbuch) Verabschiedung!
 
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