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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (960)

Liebes Brautpaar! Werte Trauzeugen und Hochzeitsgäste! Ich begrüße EUCH recht herzlich zur heutigen standesamtlichen Trauung von Frau Vorname Nachname und Herrn Vorname Nachname im Standesamt Ort. „Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern, dass man in die gleiche Richtung blickt!“ so lautet ein Zitat von einem berühmten Schriftsteller. Ihr beide habt euch für einen gemeinsamen Weg entschieden, Ihr sagt JA zueinander. Die Liebe, die Ihr füreinander empfindet, gibt Euch Kraft und Halt. Etwas was wir brauchen, um den oft stressigen Alltag oder auftauchende Probleme bewältigen zu können. Liebe bedeutet, dem Partner nahe zu sein. Zärtlichkeit und Geborgenheit beim anderen zu finden. Einander vertrauen zu können und bereit zu sein, in allen Dingen zueinander zu stehen. Setzt Euch gemeinsame Ziele und versucht diese „Schritt für Schritt“ zu erreichen. Sucht Euch gemeinsame Interessen, nehmt Euch ganz bewusst Zeit füreinander, damit eure Beziehung lebendig bleibt.   Es ist wichtig „Tag für Tag“ an der Partnerschaft zu arbeiten und seinem Gegenüber zu zeigen, wie sehr man ihn liebt. Sei es durch eine Berührung, eine nette Geste oder einfach nur ein Lächeln. Diese kleinen Aufmerksamkeiten helfen, der Liebe Dauer zu verleihen. Das Wort JA hat heute also eine große Bedeutung! Ihr werdet heute bewusst JA sagen zu Eurem Partner, das heißt, Ihr erklärt euch bereit, ihn so anzunehmen, wie er ist, mit all seinen Stärken und all seinen Schwächen.   Aus Liebe habt Ihr euch entschieden, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Mit einer Mischung aus Verläßlichkeit, Toleranz, Achtung und Vertrauen, habt Ihr das Fundament einer harmonischen Ehe erschaffen. Der Dichter Heinrich von Kleist sagte: „Vertrauen und Achtung, das sind die beiden unzertrennlichen Grundpfeiler der Liebe, ohne welche sie nicht bestehen kann. Denn ohne Achtung hat die Liebe keinen Wert und ohne Vertrauen keine Freude.\"   Liebes Brautpaar! Euer heutiges Ziel ist es, EURER Liebe Ausdruck zu geben und in aller Öffentlichkeit den Bund der Ehe zu schließen. Kommen wir nun zum gesetzlichen Teil der Eheschließung. Ich darf EUCH beide und die Trauzeugen bitten, aufzustehen. Ich frage den Bräutigam, Herrn Vorname Nachname, ist es dein freier Wille und fester Entschluss, die Ehe mit Frau Vorname Nachname einzugehen? Dann antworte bitte mit JA! Ich frage nun die Braut, Frau Vorname Nachname, ist es dein freier Wille und fester Entschluss, die Ehe mit Herrn Vorname Nachname einzugehen? Dann antworte auch du bitte mit JA!  Nachdem IHR beide meine Frage mit JA beantwortet habt, freue ich mich aussprechen zu dürfen, dass IHR beide nunmehr kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute seid. Zum äußeren Zeichen EURER Verbundenheit, reicht euch nun die Ringe. Eure Ringe sollen euch immer daran erinnern, dass IHR mit eurem JA-Wort einander versprochen habt, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Ein Gedicht, das ich erst in einem Buch gelesen habe, soll Euch für immer an diesen schönen Augenblick erinnern. Ich bitte EUCH nun einander eine Hand zu reichen. Ich habe deine Hand, um sie zu halten, wenn du alleine bist. Um sie zu streicheln, wenn du Zärtlichkeit suchst. Um sie zu wärmen, wenn du frierst. Um dir aufzuhelfen, wenn du nicht mehr kannst. Ich habe deine Hand, um dich zu führen wenn du den Weg suchst. Um dich zu stärken, wenn du schwach bist. Um dir zu zeigen, dass ich stets für dich da bin. Ich habe deine Hand um dir wortlos zu sagen: ICH LIEBE DICH! Diese 3 berühmten Worte „Ich liebe dich“ drückt man – OHNE Worte zu gebrauchen – am besten durch einen Kuss aus. Und diesen schönen Moment der Liebe und Verbundenheit wollen wir Euch jetzt auch von Herzen vergönnen. (Kuss) Nachdem euer Eheversprechen auch schriftlich festzuhalten ist, werde ich jetzt den Eintrag im Ehebuch auszugsweise vorlesen und ersuche euch und die Trauzeugen anschließend, diesen Eintrag zu unterschreiben.  Ehebuch der Gemeinde , Nummer 0/2000 Herr Vorname Nachname und Frau Vorname Nachname sind heute zur Eheschließung in Ort erschienen. Tag der Eheschließung: Tag. Monat Jahr Als Trauzeugen sind anwesend: Vorname Nachname Die Eheschließenden haben den Familiennamen des Mannes zum gemeinsamen Familiennamen bestimmt. Wenn die Angaben richtig sind, bitte ich Euch nun die Eintragung zu unterschreiben.  Liebe Vorname und Lieber Vorname! Ich komme nun zum Schluss EURER standesamtlichen Trauung. Dieser Schluss bedeutet für EUCH Beginn − Beginn eurer heutigen Feier − Beginn für euren weiteren Lebensweg − Beginn eines Lebens mit der Standesbezeichnung Ehefrau und Ehemann − Beginn eure Liebe täglich von neuem zu erfahren
 
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